von der Zien-Berg-Stadt Altenberg. 1-79
Geburth tausend fünff hundertund fünffund funss-Zigsten Jahre. (1555.)
^o. XU.
Hertzog Georgens Schiede zwischen denen Al-denbergern und Geystttgerr,, fürnehmlichdes Marckts, auch der Fleischer- undBier-Abfuhre halber.
«ttir von GOttes Gnaden, George, Hertzog zuSachsen, La ndgraff in Thüringen, und Marg-graff zu Meisten, bekennen, nachdem sich Gebrechenzwischen Vnsern lieben Getreuen, denen vorn Gey-sittgsberge an einem, und denen im Geystngs-grunde andern Theils irrig gehalten, haben Wirsolche Gebrechen durch Vnsere Räthe und liebenGetreuen, Ern Sigmund Pflug undSigmund vonMaltiz, Hof-Marschalln in nachfolgender Weise be-redet und betheidinget, nehmlich, daß die vomGey-singsgmnde sich keines Stadt-Rechtens vnterzieshen, üben noch treiben sollen, denn allein diesenachfolgende ausgedruckte Stücken, Erstlich, somögen die im Geysingsgrunde brauen und scheu-chen, doch nicht fürder, denn allein, was sie in den-selben Gütern unter ihnen verthun, und zu ihrerNothdurfft vertreiben mögen, und sollen kein Bierweder in Fässern, Lögeln, Flaschen, Kannen oderandern Gefäß ausserhalb derselbigen ihrer Güterverkauffen in keinewege; Ob auch jemand ikl denvmbliegenden Hütten und Mühlen zu einer Lust' M 2 eine