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Bergmännisches Wörterbuch, darinnen die deutschen Benennungen und Redensarten erkläret und zugleich die in Schriftstellern befindlichen lateinischen und französischen angezeiget werden
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126 Coritithischerz, Cran

lrn. l. Corallia ramosa, fr.des corals branchus.

Lorinthischek), eine aus ver-schiedenen Metallen zusam-men geschmolzeneMasse, dievon der Verwüstung derStadt Corinth hergeleitetwird. Nach des PliniusBericht aber wegen der dar-aus gegossenen Bildsäulenbereits vor der Zeit bekanntgewesen. Nach besagtenPlinius ist die Mischung vonGold, Silber und Kupfer,Corinthischerz, und wennkein Kupfer dabey gewesen,Electrum, genennetworden.Man hat dreyerley derglei-chen Mischungen gemacht,als: weises, darinnen desSilbers am meisten, gelbes,darinnen mehr Gold alsSilber, das dritte aus glei-chen Theilen, von Gold,Silber und Kupfer. Ele-ctrutn ist auch aus 4. TheilGold, 2. Theil Silber, oder5. Theil Gold und 3. TheilSilber bestanden, ohneKu-pfer, oder auch Gold undKupfer ohne Silber. Pan-cirallus hat, das Corinthi-scheerz und Aurichaloum zumachen, unter die verlohr-nen Künste gerechnet, l AesCorinthiacum. Electrum, fr.Bronze de Corinthe.

Lran;, der Rand oderUmfangeines Kunst-oder eines Puch-

- rads. I, Corona rotae, fr.la Couronne.

Cranr, die erhabene gemau-

i, Creuz, DasCreuz^

!

erte Einfassung des Treibe- I

Herds, welcher zwo Lücken j

hat, eine zum Schürloch, |

die andere zur Glotgasse. l. !

blargo. fr. la tour.

(Ereuj, das Gerüste, damitder Cpiesbaum befestiget ist-

I. Contignatio in formamcrucis facta, fr. la proise'e.Lreu;, der eiserne Zapfen inder Spindel des Göpels, l.Codax axeos statutae, s-Machinae tractoriae, fr. I 0tourillon,

Ereu;, ein hölzernes bewegli-ches Gerüste, an dessen bey-den Enden die Zugstangender Kunst, welche in dasGebäude schieben, befestigetfind. l. Capreolus mobilis.Duoscapi ad angulos rectoscompucti. fr. la croisee.

<£reu$, das Uebereinandersctzender Gange, wenn Gangedurch einander streichen, undbeyde fortsetzen. Es ist sol-ches dreyerley, das Win-kclcreuz, wenn die Liniendes Streichens der Gangepcrpeudicular auf einanderlaufen; das Andreascreuz,wenn der Bogen beyder Li-nien ohngefehr 45. bis 70.Grad ist; und dasSchaar-creuz, wenn der Bogen nurwenig Grade hat, und bey-de Gange einen sehr spitzi-gess.Winkel machen, l. Crux,quam formant venae se in-vicem secantes, fr. la croixdes filons.

as Ere»; auf eine Zeche ste-cken,