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Bergmännisches Wörterbuch, darinnen die deutschen Benennungen und Redensarten erkläret und zugleich die in Schriftstellern befindlichen lateinischen und französischen angezeiget werden
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215
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Gemeineprobe, Gemenge,

niesten habenden halbenLand - und Tranksteuer Be-gnadigung von der Com-mun eines Dcrgbefreyten-Orts getrieben wird, wirdauch Commun-Berggcbäu-de gencnnct. l. Fodina com-munitatis. fr. Mine de iacommnnaute.

Gemeincprobe, ist die vondem aufbereitetem Erzhau-fen oben, in der Mitte undunten, und nicht von einereinzeln Stuffc, weggenom-mene kleine Quantität zu ei-ner Probe. l. Proba commu-nis de acervo diversorumlapidum metallicorum, fr.Eflai commun.

©emeinfftlj, s. Sal;, Roch-

, sal;.

Gemengbuch, das Verzeich-nis , wie auf Blaufarben-werken die Gemenge oderBefchickung gemacht wor-den.

Gemenge, der aufbereitete,vom Steiger durch einandergestossene, zu Nehmung derProbe, vorbereitete Kobalt.

l. Minerae cobalri congestae<St bene mixtae, fr. le me-hlige des mines de cobalt.

Gemenge, die auf Blaufar-benwerken mit Fluß undSand beschickte KobaltPro-be. l. Miscela Lobalti Lr ii-licum. fr. ke melange deCobalt et des cailloux.

Gemenge , der Glassatz oderdie Fritte auf Glashütten,daraus das Metall oder die

Gemenge, Gems, 215

Glasmasse geschmelzet wird.l. Massa vitrea, fr. Fritte.

Gemenge zusammentragen,die Kobalre und Sande zu-sammen in einen Kastenschütten-

Gemengkasten, ein hölzernerKasten, darinnen die Ko-balte und Sande gemengtewerden.

Gemengkrücke, ein hölzernesWerkzeug, damit das Ge-menge durch ein ander ge-zogen und gleich gemischerwird.

Gemengmacher, ein Blaufar-bcnarbeiter, welcher dieKo-balte und Sande unter einander menget.

Gemengstecken, ein am Endebreit geschnittenes Holz, da-mit der Gemengmacher dasGemenge unter einanderrühret.

Gemerke, Zeichen oderStuffe,welche von einem Bergbe-amten oderMarkscheider aneinemOrt zur Nachricht ein-hauen wird. l. Signum. fr.la marque.

Gems, das erste und,obersteGestein, welches man an-trift, wenn dieDammcrdeabgeräumet, oder jabgefül-let ist. Es hält'solches nichtzusammen, sondern lässetsich mit der Hand zerbrechen,und wenn es gleich mit demdarunter liegenden festenGestein, dem ersten Ansehennach, einerley zu seyn schei-net, so ist es doch viel mur-O 4 ber .