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Bergmännisches Wörterbuch, darinnen die deutschen Benennungen und Redensarten erkläret und zugleich die in Schriftstellern befindlichen lateinischen und französischen angezeiget werden
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Glasmasse, Glatte, Glaltecharn.Gleisberg. 231

ein Abschnitt von einer Kugelgestaltet, oder auch Kugel-rund ist, und sich mehren-theilS in Splitter zertheilet,im Schmelzen viel, abernicht geschmeidiges Eisengiebt, seine Farbe ist schwarzoder rolhbraun, bey nahewie Röthclstein. l Elaerna-tites, Schistus. Ferrum mi-neralisatum. waller. fr.Hematite.

Glasmasse, Metall, ist derim Glashaftn zrz Glas ge-schmelzte und zum Glasbla-sen tüchtige Zeug. l Mafiavitrea, fr. Fritte.

®l«8ofen, ein Ofen mit einerHaube, darein die Glasha-fen mit der Glasmasse zumSchmelzen eingesetzet wer-den. l. Furnus virriarlus. fr.Four de verrerie.

®I«8fcife, wird der Braun-stein gcnennet, weil er dieGlasmasse reiniget, hell unddurchsichtig machet, l. Ma-gnesia. fr. Magnesie.

Eilasschmclxer, der ArbeiteraufPlaufarbcnwerkcn, wel-cher das Farbenglas schmel-zet- l. Fusor vitri caerulei,fr. le Fondeur du verre bleu.

®lft8fp«tl;, s. Zlußspach.s. Glasgalle.

Gare, ist der Gradder Reinigkeit der Kupfer,wenn es glatt ist, und nochkeine Zückgeu hat. l. Cuprumlaeve, fr. Cuivre uni. Essaide Cuivre uni, hellot,s Gare.

Glatrevharnisch des Ganges,ist ein glattes Saalband desGanges, das sich von demGestein ablöset, und nichtangewachsen ist.

Glauch, derb und feste.

Glanchherv, ein Waschherd,der blos, und nicht mit ei-ner Plane bedecket ist, undauf welchem die groben Ge-schicke gewaschen werden.

l. Area lotoria nuda. fr.Table a laver des minessa ns linge.

Gleichen, eine Arbeit aufBlechhammern, da zweyKölbcl oder Sto'ckgen Eisenunter den Hammer genom-men, und Bleche darausgeschmiedet werden.

Gleicher, Sehmheisgleicher,der Arbeiter, so das Glei-chen verrichtet, oder ausKölbeln Bleche schmiedet.

Gleisbergcrstein , eine ArtGesteins, daraus ganze Ber-ge bestehen, Grüner be-schreibt ihn als ein hartes,zum Theil grobes, zum Theildurchsichtiges Gestein, soaus einem bläulich, undgrünlich schwarzen Korn ineinem weifen quarzigenGrund bestehe. Diesen Na-men findet man weder beymWallerius, noch bey andernSteinbeschreibcrn angefüh-ret. Hub vielleicht ist es kei-ne besondere Art des Ge-steins, sondern eincGatt ungvon Granit, daraus ver-P 4 ' sch'e-