Goldletten, Goldsand,
aurifer, fr. Pyrite brun,tenant de 1’ er.
eine Mergel, odertbonartige schmierige Erde,oder Ocher, darinnen kleineBlättgen oder Flitschen vonGold liegen, man findet der-gleichen von verschiedenenFarben, als roth, gelb,braun und schwarz, l. Au-tum nativum solutum terrisitnmixtum. waller. fr.Argile, qui donne de l’or.
®olöocönung, eiu Böhmi-sches Gesetz, wie es mit Auf-suchung der Golderze undderen Verschmelzung zuhal-ten.
Goldprobe, die Handlung,dadurch man untersuchet,ob, und wie viel Gold ineinem Erz, oder vermischtenMasse Metall enthalten.Man kan sie theils auf dieArt, wie eine Silberprobemachen, und das Korn nachder Quart untersuchen, oderim Tiegel mit zugesetztenFluß, vor dem Geblase, oder«m Windofen. Doch erfor-dert eine Goldprobe biswei-len mehr Umstände, l. Probaauraria. Exploratio venae,*n fit aurifera, fr. Essai de1’ or.
Goldsand, die kleinen Stein-körner, daran Goldblattgenhängen, und aus FlüssenvdcrBächen gesammletwer-den. Und ist fast kein Sand,junrahl aus den Orten derFlüsse, wo sie Krümmen ma«
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chen, und sich das Wasserflösset, da das schwerste sichauf den Boden setzet, dernicht ein idenig Gold beysich hatte. l. Arena, cui au>rum nativum inhaeret, fivSable d' or.
Goldschätzen, ein kleinesSchüsselgen, darinnen mandas, bey Auflösung des Sil-bers zu Boden gefalleneGoldwarm machet und trocknet,um es wiegen zu können, l.Conchula, fr. Ecuelle.
Goldscheider, der Künstler,welcher theils vor ein Gra-tial Gold und Silber schei--det, theils von Gold - undSilberarbeitern, Gürtlern,Schwerdfegern und andern,welche in Gold und Silberarbeiten, das Gekratz oderdie Abgänge kaufet, unddurchchieArbeit zu gute ma-chet. l. Auriflator. fr. le Ra-fineur d’or,
Goldschmid, ist ein Künstler,welcher eigentlich allerhandSchmuck und Geschirr vonGold arbeitet, Steine inRinge fasset, u. s. w. l. Au-rifaber. Faber aurarius, fr.Orfevre.
Goldschmidscrde, daraus dieGoldschmide in Amboinaihre Patronen machen, unddie Holen ihrer Arbeit aus-füllen. Sie wird an öffent-licher Üandstrasse bey ihnengefunden, und wird vomRegen so klebrich, daß mandie Füsse mit grosser Mühe