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Bergmännisches Wörterbuch, darinnen die deutschen Benennungen und Redensarten erkläret und zugleich die in Schriftstellern befindlichen lateinischen und französischen angezeiget werden
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24 r Änndsieiii,Gröschel,

Groschen,

i.Ltt. 8me5Us subdiapha-nns durus, vividis-, wol..tewsd. Smectites subtilisduriusculus viridis fragmen-tis subfisiilibus.CARTHEtis.Callois.

<0vinb|lciH, wird an einigenOrten der Granit genennet.Grinsen, ve:b. wird von derSchwarzkupfer - Probe gc-sagt, wenn sie im Probier-ofen anfängt zn gehen oderzu schmelzen, l. liquescere,fr. commencor a se fondre.Grizjöckclgiith, grüner, alsEiszapfe i in der Grube ge-wachsener Vitriol, l Vitrio-lum martis stalacticum. fr.Vitriol en stalactite.Grobegänge G.cbegeschi«eke, sind Erze, die wenigSilber, aber desto mehrBley und Kupfe- halten,bestehen meistenchcils ausBleyglanz, Blende und Kies.Grobspreistger, Grobrvürfli-cherLleyglan», (nicht grob-spcisiger) Glanz ist die grob-körnige würfliche Dlcyglanz-sorte, sie hält viel und bey6o.PfundjBley imCentner,und ist. nicht selten reich anSilbergchalt, und beymSchmelzen nützlich zu ge-brauchen, weil er verblcyct,und das Schmelzen andererErze befördert., l. Galenareflulis majoribus micans,fr. Galene a gros grains.

G ösichei, eine in Böhmen,und zu Anfange des bcuJahrhunderts in Sachsen

gewöhnliche Scheidemünze,deren 4. einen Kaisergrö-schen, und 5. einen gutenGroschen machen. In Sach-sen heisen sie Fledermäuse,wegen des darauf geprägtenAdlers mit ausgebreitetenFlügeln, l. posiulus.Groschen, Gurergroschen,Meißnrschergcoschen, eineScheidemünze, deren 32.Stück auf einen ha ten Tha-ler, und 21. Stück auf ei-nen Meißnischen Gülden ge-rechnet werden. Sie sindzuerst in Frankreich zuToursgemünzet worden, wovonsie Turnasen genennet wor-den, wie man dafür' hält,zu Zeiten Philipps desSchö-nen, da die Mark in 8. Un-zen, die Unze in 8. Groschen,jeder Groschen in z. Pfenni-ge, also die Unze in 24.Pfennige getheilet wird.DerGroschen aber einen Quintoder Drachma gewogen, wiedie römischen Denarien.Kö-nig Wenzel der Zweyte hatsie durch einige geschickteFlorentiner prägen lasten;dtese Böhmische Groschen,welche itzo Blcchekschcn ge-nennet werden, sind, nachden Werthe der Schillingegemünzet, und, wie diese,zu i2. Pfennigen gerechnet,auch z»m Unterschied vonden Dlechmünzcn, oder ho-len'.Münzen, Grossi oderGrassi, zu deutsch Groschengenennet worden. Man fin-det