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und was alſo dem?b ſoll der Schuldner auch zu entrichten ſchuldig
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* 0 085.
Sundert vier und dreyſigſter
Wie gegen den beklagten Schuldnern gehandlet ſollwerden. 5
Haſt aber einer dem anderen/ es ſeye Gewerk/ oder Geſell/ umSchulden vor Gericht forderen/ und dann der Beklagter Schul-den geſtaͤndig iſt/ ſo ſoll der Richter mit dem Schuldner verſchafen/daß er den Glaubiger bezahle in vierzehen Taͤgen/ wie Bergwerks-
recht iſt. Wurde aber der Schuldner das nicht thun/ und der
Glaubiger den Richter deshalben weiter anhalten; ſo ſoll der Rich-ter dem Schuldner ferner gebieten in dreyen Taͤgen zu bezahlen/wo er dann in denſelben Taͤgen die Bezahlung auch nicht thaͤte/noch Pfand zu Gericht legete/ ſo hat der Bergrichter denſelbenSchuldner um ſolchen ſeinen Ungehorſam zu ſtrafen/ und ſolle er aufAnzeigen des Glaubigers dem Schuldner in ſeine Guͤter greifen/
und davon zahlhaft machen/ wo aber der Schuldner nicht Guͤter/
noch ſonſt zu bezahlen haͤtte/ und ihn der Richter auf des Glaubi-gers Koſten gefaͤnglich halten/ und auf ſein ferneres Anlangen darinbaudlen/ er ſolle ihm auch jeden Tag um zwen Kreuzer Speiß ge-
ben/ und der Gefangene bezahlet durch ſolche ſeine Gefaͤngnus alle
Wochen an der Schuld einen Gulden ab.
Jundert fünf und dreyſigſter N
Wann der Klager wanderfertig iſt.
8Hare aber einer weegfertig/ der Unſeren Bergrichter um Bezahlunggegen ſeinen Schuldner anrufet/ ſo ſoll der Richter verſchafen/ den-
ſelben in dreyen Taͤgen zu bezahlen/ geſchicht das nicht/ ſo ſoll erbenſelben Gelder auf Pfand greifen/ und fuͤrderlich ſchaͤzen/ haͤtte
aber der Gelder in denſelben Gericht nichts anderes dann Berg-werks Theil/ darvon ſoll er ihn in vierzehen Taͤgen zahlhaft machen/klager mit Verſaumnus/ Koſt und Zehrung
darauf geht/ daf
Qundert ſechs und dreyſigſter rt0 So einer Pfand legek.Wurden dann dem Glaubiger von dem Schuldner in der Zeit
Pfand geleget/ die ſollen nach 3 der Schuld treulich und2 N
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