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Ursprung und Ordnungen der Bergwerge Inn Königreich Böheim Churfürstenthum Sachsen Ertzhertzogthum Osterreich Fürstenthumb Braunschweig und Lüneburgk. Graffschafft Hohenstein : Deren einstheils biß an hero noch nie in Druck ausgangen Alles mit vleis zusammen getragen Und was in jedem gehandelt auff Nachfolgendem Blat zu befindenn ...
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241
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der Bergwercksgebr. in Joachimsth. 24Wuͤr de aber der Stoͤllner nach Außgangs derſelben zeitfein Stolorth nicht wider belegen/ ſo mag es der Dergmeifßer einen an-

Von Mündlichen Rriſten.

Ver Mandlichen driſten iſt aufn Bergwerck gebrauch/WO daß dieſelbigen der Bergmeiſter auff eine/ zwo/ drey oder mehr Wo-chen/ zugeben macht hat/ das aber derhalben den Bergmeiſter auch denjenigen/ fo die Mündliche friſt gegeben wird/ wo es in vergeſſen kemt/kein Nachtheil erwachſen/ ſollen durch den Bergmeiſter dieſelbigen muͤnd-

dern verleihen.;

lichen Friſten/ in gegenwart der Geſchwornen gegeben werden.

.Zu er ſtandenen Zechen Rriſt zugeben.Mi geſchehener Hulffe fol der Bergmeiſter den Klaͤgern

wo fie es begehren/ zum wenigſten ein Quartall friſt geben/ zu dererſtandenen Zeche..

Zu dem ein vnnd dreiſſigſtenArtickel/ Von Stewer.ö.

Bie man ſich in abrechnen der Stewerzum Stolln gegeben/ verhalten ſoll

,, Regt ſich in abrechnung der gegebenen Stewr, S zum Stolin/ jrrunge zu/ darinne ſcheide fie der Berg-© A( VS meiſter/ das dem Stoͤllner nicht mehr abgerechnet/ o-AS) CS der innen gehalten werde/ denn fo viel jhme im Berg-ö buch zum Stolln Stewer werſchrieben iſt. Hetten die, Gewercken aber/ ſo Stewer zum Stolln gegeben/ auff

jhre zugelegte Haäͤwer/ Steiger vnd Schichtmeiſter/

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oder anders darüber außgegeben/ das ſoll dem Stoͤllner nicht abgerechnet

werden. Es vermochten denn ſolches darüber auff Gerichte Vorträgeim Bergbuch. Doch fol hierinne der Bergmeiſter der Ordnung/ vnd desVergwercks brauch/ zu entgegen nichts geſtatten. ö.

Hh Stoͤllner