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der Bergwercksgebr. in Joachimsth. 24Wuͤr de aber der Stoͤllner nach Außgangs derſelben zeitfein Stolorth nicht wider belegen/ ſo mag es der Dergmeifßer einen an-
Von Mündlichen Rriſten.
Ver Mandlichen driſten iſt aufn Bergwerck gebrauch/WO daß dieſelbigen der Bergmeiſter auff eine/ zwo/ drey oder mehr Wo-chen/ zugeben macht hat/ das aber derhalben den Bergmeiſter auch denjenigen/ fo die Mündliche friſt gegeben wird/ wo es in vergeſſen kemt/kein Nachtheil erwachſen/ ſollen durch den Bergmeiſter dieſelbigen muͤnd-
dern verleihen.;
lichen Friſten/ in gegenwart der Geſchwornen gegeben werden.
.Zu er ſtandenen Zechen Rriſt zugeben.Mi geſchehener Hulffe fol der Bergmeiſter den Klaͤgern
wo fie es begehren/ zum wenigſten ein Quartall friſt geben/ zu dererſtandenen Zeche..
Zu dem ein vnnd dreiſſigſtenArtickel/ Von Stewer.ö.
Bie man ſich in abrechnen der Stewerzum Stolln gegeben/ verhalten ſoll
,, Regt ſich in abrechnung der gegebenen Stewr, S zum Stolin/ jrrunge zu/ darinne ſcheide fie der Berg-© A( VS meiſter/ das dem Stoͤllner nicht mehr abgerechnet/ o-AS) CS der innen gehalten werde/ denn fo viel jhme im Berg-ö buch zum Stolln Stewer werſchrieben iſt. Hetten die, Gewercken aber/ ſo Stewer zum Stolln gegeben/ auff
jhre zugelegte Haäͤwer/ Steiger vnd Schichtmeiſter/
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oder anders darüber außgegeben/ das ſoll dem Stoͤllner nicht abgerechnet
werden. Es vermochten denn ſolches darüber auff Gerichte Vorträgeim Bergbuch. Doch fol hierinne der Bergmeiſter der Ordnung/ vnd desVergwercks brauch/ zu entgegen nichts geſtatten. ö.
Hh Stoͤllner