Zu dem Sundert vnd Gier
Nl le Waſſer ſo mit Schurffen/ Röſchen/ Schaͤchten/) ö 1 7 mag der Det gmeiſtetWrunnquell abet die von nen ſelbſ durch Erdreich bre-chen/ die ſtehen dem Rath zu/ fo ferne fie in jhrem g ebiethe entfpringen,Stollnwaſſer vnd andere ſol der Bergmeiſter alſo verleihen/ wo ſie die
Gewercken/ zu Notturfft jhres Ertz es bedůrffen,/ daß man jhnen dieſelbi-gen vnverhindert/ die zeit jhres waſchin gehen laſſen. Die flieſſende Des
che vnd Waſſer fol der Bergmeiſter niemand verleihen vnd zu eigen geben,ſondern dieſelbigen Waſſer ſollen allewege/ zu deme/ daß dat Berg erckallermeiſt befordert vnd erhelt/ als Hein gen vnd Kuͤnſte gebraucht/ uneaugeſchen Puchwerck, Vreihmählen/ Seiffen vnd dergleichen mehres
Zu dem Hundert vnnd J üunfften
Arrtickel/ Von Bergmeiſter vnd
.—... AGb des Ber gmeiſters vnd Geſchwor nen wiſ-fen vnd auſſagen in Haͤndeln die nicht imBerg buch ein vorleibet eräfftig ſeyn.e Jewol der Bergordnung in Zehenden Artickel des erſten* Theils vermag/ das alle Bergwerckshaͤndel ins Vergbuch vorleibetſollen werden/ ſonſten ſollen ſie vnkraͤfftig ſeyn. So treget ſichs dochzum offtern mal zu/ das in gemein den fuͤrfallenden Mandeln tägliche ab-reden vnd Muͤndtliche vertraͤge zu weilen gemacht/ in Gegenwart Berg-meiſter vnd Geſchwornen/ die ins Verghuch nicht alle vorſchrichen wer-
1
8.