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Ursprung und Ordnungen der Bergwerge Inn Königreich Böheim Churfürstenthum Sachsen Ertzhertzogthum Osterreich Fürstenthumb Braunschweig und Lüneburgk. Graffschafft Hohenstein : Deren einstheils biß an hero noch nie in Druck ausgangen Alles mit vleis zusammen getragen Und was in jedem gehandelt auff Nachfolgendem Blat zu befindenn ...
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Seite
264
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U Appendix

In ſolchen Faͤllen ſollen Bergmeiſter vnd Geſchwornenwo ſi der

Naͤndel vnd vertraͤge gründlich gut wiſſen haben/ keines weges zurůckt ge-ſetzt werden/ vnangeſehen/ das es ins Bergbuch nicht kommen ſey/ denn

die Bucher mehr vmb der Abſterbenden vnnd Glaubloſen leicht fert -

gen Leute wegen/ denn vmb der redlichen Frommen willen/ erfunden vndgehalten werden.

Zu dem Sei hſten Artic kel/ Jon

WVuch werken.

Wann Puchwerck vnnd Ber gſchmictenK verkaufft werden. ö

D Er keines ſol einem andern zugeſchrieben werden/ ſie ha-z ben denn zuvor jhre Lehen für dem Bergmeiſter krefftig vbergeben.|

2,

Die Herren der Puch wurck vnnd Waͤſchenſolle ſich an dem. Zinß genuͤ-. gen laſſen..

S8 Gewercken nicht eigene Puchwerck vnnd Waͤſchen hasW ben/vnd in frembdt auff bereiten müffen/ da ſollen ſich die HerrenInhaber derſelbigen/ an den Wochentlichen Zinß/ ſo jhnen durch die Ge-

ſchwornen gemacht/ genügen laſſen. Sie ſollen ſich auch keines weges derGewercken, halben/ Sands/ Affter/ Schlams/ etc, zu jhren nutz zu Ar-bei ten vnterſtehen/ auch von Puchwercken kein Silber machen/ ſondernes ſol den Gewercken freyſtehen/ daß jhre ſo lange ſie es genieſſen konnenherwider zu arbeiten. Wolten Gewercken oder jhre Vorſteher/ Affter/Sandt/ ete, nach der Marck zu Arbeiten alſo daß ſie den Waͤſcher einLohn von der Marck geben) verdingen/ das ſol anders nicht/ dann mitvorwiſſen des Bergmeiſters geſchehen/ vnnd bie Geſchwornen ſollen auffbedencken des Bergmeiſters/ daſſelbe auffs genaueſte zur Gewercken nutzverdingen. In andere wege ſollen keine Hallen andern ohne nachlaſſungder Herrſchafft gelaſſen werden zu arbeiten.

* Im

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