V-n der Geometrie. 2r§
solle umgefüllet werden. Dieses ist ein mechani-sches KunssStück,somil seiner innern Wurzel den-noch in der Qeomerrie stehet, denn der Baum oderö« Tangens so derselbe abgehauen wird, kann nichtanders fallen, denn er machet mit der Erden einenAngulum rectum (in so weit ihm nun die Natur inseinen perpendicularen Stande gesetzet hat,) dennallhier wird es auch so accurar nicht erfordert, genugdaß solche Leute sich in ihren Arbeiten offtmal dar-nach richten können.
Die schiefe eines Berges zu messen, oder zu fin-den, wie weit man bis auf denftwigen harre,so man mir einem Rohr darauf schlössenwollce.
Tab. XlX. Fig. /.
Erwehlet euch eine Stand-Linie, von solches Ber-ges Fuß, bis vhngefehr so weil zu ruck, daß ihr des,fen Höhe erkennen möget, wo hin ihr zu vistren ge,denket, messet solche Linie, und sehet auf solche beydeStände euer Astrolabium, und vlsiret' dadurch, wieschon gewiesen worden, nemlich, durch die unbeweg-lichen Dioptras nach der andern Stand-Ll'nr'e, unddurch die beweglichen nach der Distanz oder Höhedes Berges, und bemerket solche 6rade der Winkes,traget solche aufm Papier nach, so werdet ihr sehen,Aie sich zwey Winkel-Linien schneiden werden, wel-che euch die Schiefe solches Berges zeigen werden.
Desselbengleichen findet man auch die Perpendi-cuiar-Höhe eines Berges, so man nur von der Höheoc||en, wenn solcher gemessen ist, eine Perpendicular
vlö auf den Fuß desselbigen fallen lässet.
Die