Von der Geometrie. 2ss
den, so aber mit der Höhe des Cylinders verfertigetwird.
Alle Cörper lassen sich Arithmetice gar leichtlichin Cubos verwandeln, wenn man nur ihren körper-lichen Jnnhalt suchet, und daraus den Rad, Cubic.Ziehet, welcher Radix die eine Seite des Gabi giebt.Viel leichter ist die Verwandlung mit einem Paralle-lepipedo, weil man da die Labs Länge und Breitemulripliciret, und dann die ganze Höhe auch mulri-xliciret, das Product, so sich hier zeigt, ist der körperlicheJnnhalt, hieraus ziehet man den Raidicem Cubicam,welches eine Seite des Cubi ist.
Sonderliche LehrSatze und Beweisthümer.
Ein über Eck-geschnittenes vier-eckigtes Prismabestehet aus zwey drey>eckigten Prismatibus, welcheeinander gleich sind, denn ihre Basis sind einandergleich.
Drey-eckigte Prisma auf einer vier-eckigten Basisund von gleicher Höhe, sind einander gleich, hierausfolget, daß auch Vier.eckigte Prisinaca, oder Parallele-pipeda, so auf gemeiner Grund.Linie stehen, und vongleicher Höbe sind, einander gleich seyn, weil sie dieHelste der Vier-Eckigten sind.
Das auch hinwiederum die acht,eckiqten Prisma-ra von gemeiner drey,eckigten Grund.Linie, und glei-cher Höhe, einander gleich, weil sie die Helste derViel«Ecken sind.
Daß ferner die gleich hochstehenden drey. und vker-eckigten Prismata auch nur von gemeiner Grund,Li-nie einander gleich seyn, auch daß mit dem viel,eckig-ten Prisinaribus, auch mit den Cylindern also beschaf-fen.