404 IV. Theil, Von der
4) Allda hat man auch Erden gnug dieselbe zu be,festigen, dieweil da« ganze Feld frey stehet.
5) Kann man auch mit sonderbaren Nutzen Schleustsen bauen, die benachbarten Felder, oder dasM-ger des Feindes alles unter Wasser zu setzen, undsolche dadurch von ihren Vornehmen stvhren undabkalten.
6) Fehlet es auch einen solchen Ort niemals anWasser.
7) Hat der Feind sehr vieles Volk vonnoth«n,wenner einen solchen Ort belagern und recht angreif-en will, wegen der Entfernung derer (Zusrrire.
8) Greiffet man einen solchen Ort nur zu Lande an,so stehet denen Belagerten der Fluß ganz zu Dien-sten, in Fall der Noth sich darauf zu lslviren,vderauch wohl 8uccurr zu erhalten.
g) Greiffet man solche aber zu Wasser und Landean, so muß der Feind zwey grosse Armeen haben,so zu erhalten, vieles Geld kosten.
Was im Gegentheil einem solchen Ortschädlich ist.
,) Dienet der Fluß auch denen Feinden alles benö'thigte zu einer Belagerung herbeyzubringen,welches mit guten und leichten Vortheil gesche-hen mag.
r) Kann der Feind allda starke Werke aufwerffen,den Ort dadurch zu beschiessen, und sich sein zu be-mächtigen.
z) Kann der Feind sich auch leichte verdecken undgut finiogiren, weil er Erden gnug hat, so ihm auchzu allen Vortheil dienen.
Au--