446 •••-- IV. Theil, Von der
sen wir uns bey Verbesserung einer solchen irregu-lairen Festung oder auch bey Aufbauung derfelbigensolcher auch bedienen. ^ Eslehret uns dieser ^urordieses, daß man nemlich den fünften Theil einer je-den äussern Seiten solches Viel-Ecks vor die halbeKehle astniMMk, UNd richt^pennPerpLnälcularen aufzu Streiche»/ wenn man ihnen keinen Winkel von100 Grk?n geben kann, ihre Länge muß nach derProportion der Lange der äussern Seiten seyn: ZumExempel, der erste Streich hat 4 Tois der andere22 Tolf. der dritte 24 Toif. der vierte 20 Tois. derfünfte e Tois. Fuß, so man nun die Streich.Linieziehet, so kommt auch zugleich die Gesicht Linieraus,die Anlage des Walls hat wie sonsten n Toiscs, dieB>'ust,^Wehr 3 Toif. die Breite des Grabens 20Toif. der bedeckte Äöeg f, das Glacis ^ Toifcs. DenStreich muß man an solchen Werken auf Hollän-dische ^länier lassen, ohne Orillon und Tour creufe,grössere Unkossen zu vermeiden.
Wenn die äussere Polygon 140 bis r6o Toif langist, werden in solchen Werken die Streiche-in nachfoiaender Grösse genommen: Ist die Polygonu4Tois.groß, nimmt man den Streich 2sTois. u.; Fuß^-oToiL groß, nimmt man den Streich 26T0T. -
155 Tois. groß, nimmt man den Streich 26 Tois. ; Fußi6oTois..groß, nimmt man den Streich 27 Tois,: -
Ist die äussere Polygon 1 S 0 bis 28° Toif. lang, soist es eben, als wenn zwey da waren, und könnte insolcher Länge mcht gut destri.cher, werden, so leget manin der Mitten ein flaches Bollwerk an, und theiletdie Linie in zwey gleiche Theile, und .theilet dann ei-nen folchen'Theil wiederum in fünf gleiche theile,und einen Theil nimmt man denn vor die halbe Kehle
an,