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Gründliche Anleitung Zu der vollkommenen Bau-Kunst : So da bestehet In der Arithmetica Decimali, Geometrie, Civil- und Militair-Bau-Kunst, Perspectiv, Geographie, Hydrostatick, Mechanick und Hydraulick / Durch die besten Authores bewähret Und mit vielen Kupfern erläutert ... gestaltet und gezeichnet von Johann Gottfried Jugel
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447
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Millsair- -der RtieIs-Bau-Aunsk. 447

an, und richtet den Streich auf mit einen Winkelvon iqo Graden, der Streich soll der Halden Kehlelang sevn, ziehet dann die Linievom Capital-Punct,um die Gesicht-Linie zubekommen.

Diese Bollwerke sind über aus wohl deLndiret,denn der denachtbarren Bollwerk-Streiche destrei-chen die queer diese Gesicht-Linien, über das, dienetfast die ganze Corcine zum doppelten Streich, undvermehret dann dadurch die Defension. Wenn dieäussere Seite noch länger als 28 « Toif. ist, so legetman zwey solche Bollwerke davor, denn stets dieMaxime seyn soll, daß die längste Seite nicht über,40 Toif. lang seyn soll.

Don &CII Maximen dev irregulairgll

Festungen.

Wenn alle Seiten und Winkel in einer Festungeinander nicht gleich seyn, so nennet man sie irregu-lair, der Ursprung dieser Festungen kommt von denalten Platzen der alten Städte her, als welche kei-nen regulairen Form semal gehabt,diese nun durchwenige Kosten zu befestigen, daß sie in ihrer Dauer-hafftigkeit den regulairen gleichkommen, so hat mangewisse Maximen, durch welche man dieselben umae-ben kann, und soll erstlich eine jede irregulaire Fe-stung nach der Regularitäf, so viel als möglich, ge,richtet werden. Zum andern, die irregulairen Plätze,l« höher sie sind, je besser sie sind, wenn nur der Zu-gang nicht gar zu offen stehet. Drittens soll man-so vtel man kann, die ganzen Bollwerke den halbenvorziehen. Viertens soll keine Gesicht-Linie über 6 »T^si seyn- Fünftens soll kein Streich kleiner seyn

als