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Gründliche Anleitung Zu der vollkommenen Bau-Kunst : So da bestehet In der Arithmetica Decimali, Geometrie, Civil- und Militair-Bau-Kunst, Perspectiv, Geographie, Hydrostatick, Mechanick und Hydraulick / Durch die besten Authores bewähret Und mit vielen Kupfern erläutert ... gestaltet und gezeichnet von Johann Gottfried Jugel
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571
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V0» der Hydrößatic. 57k

ket, und soll erwiesen werden, daß er so viel von sei»ner Schwere verliehret, als ein Cubic Wasser wie«get. Merke diß, der Lubic-Fuß Wasser wird vondem umstehenden Wasser in seiner Stelle erhalten.Weün nun das Bley an seine Stelle- kommt, somuß von dem umstehenden Wasser eben so viel vonseiner Schwere erhalten werden, als das Wasserwieget, so daraus gejaget worden, dervhalben gehtdem Bley so viel von seiner Schwere ab, als eincudic-Fuß Wasser wieget.

rr.

Wenn nun ein Cubic-$u§ Wasser, so viel von sei«ner Schwere verliehret, als ein Lvblo-Fuß Bley,und ein cubrc-Fuß Bley schwerer ist, als einCubic-Fuß Eisen, so ist klar, daß das Eisen, als ein Cörpervon leichterer Art, mehr als das Bley ein Cörpervon schwererer Art in Wasser von seiner Schwereverliehret, wenn also gleich ein Cörper von einerschwerern Art, als Bley, mit einen Cörper von leich-terer Art, als Eisen, in der Lufft die Waage hält,so halten sie doch in Wasser, oder in einer andernstößigen Materie, einander die Waage nicht, sonderndas Bley giebt einen Ausfchlag, weil ein Oubic-Fußin Wasser so viel von seiner Schwere verlieh-ret, als ein cubiL-Fuß Wasser wieget, und also einCubic: -Fuß Wasser schwerer wieget, als ein Cubic-Fuß Wein, so muß daö Bley mehr in Wasser, alsin Wein, und also ein jedweder! Cörper mehr vonseiner Schwere in einer stößigen Materie von einenschwerern als von einer leichtern Art verliehren.

Z6-

Denn es bleibet ein Pfund Bley nicht in Waag«

rechten