muß, und hierbei) sind immer etliche Fuß zur Rösche im Graben, woauf ioo Fuß i Rösche gerechnet wird, darüber zu rechnen.
Bey neuen Weckern kann eine geschickte Wendung des Wassersvieles ausrichten, und hier muß die Kunst die Natur verbessern; einkleiner Umschweif, ein geringer Graben, dringt oft einen viel größer,!Fall heraus, als wenn wir dem natürlichen Lauf folgen —
H ü t t e n * 0 e 6 d u b e.
Hohofen ist das vorzüglichste Gebäude eines Hüttenwerks, und*— y dessen Bau muß man wohl zuvor überlegen, ehe man ihn an-fängt; Das Wasser, die Zuführe des Eisensteins, die Kokten, die Ab-führe des Roheisens, kommen hier-zu bedenken, und selbst der Grundist nicht zu vernachläßigen. Man muß ihn unken, mit über kreuzqeiühr-ten Abzügen, versehen, und oben mit eisernen Ankern und hölzernen Zwin-gen verwahren, und ihn so setzen, daß das Wasser keine Seite dessel-ben berühret.
Die beste Dicke der Mauer ist unten >z Fuß, und oben 9 Fuß,die Höhe 14 Fuß; auf 3 Seiten wenigstens, wenn man nicht auf allen4 Ecken will, sezt man überdem-annoch Pfeiler an, bey welcher Ver-wahrung die Risse vermieden werden, die Mauern selbst müssen abergehörig geböscht seyn.
Man kann immer bloß zum Hohofen 600 Fuder Feldsteine, (wosie zuhaben) Strich oder Dresoner Scheffel ä 1 Berliner, Kalch,
Fuder Sand, 3000 Mauerziegeln, 30 Fuder Futtersteint, 50 Fu-der Laim, r; Waag geschmiedetes und 4 Stück i r Fuß, und I Stück 5Fuß lange eiserne Balken, so an 16 — 20 Ctr. Gußwaare betragen,rechnen, ohne Gebäude, Radstube, Graben, Kohltchuppen rc.
Die runden Schächte haben aus physischen Ursachen den Vorzugfür die viereckigten, und das Schachtfutter muß von besonders hierzugeformten Ziegelsteinen, oder feuerbeständigen Schiefer gemacht werden.
An vielen Orten pflegt man den Schiund mit einer Esse zu um-geben, welches wegen FeuerS-Gefahr nicht nur zuträglich ist, sondernauch das zu starke Eindringen des Windes vermeidet.
Die Gestellsteine müssen die gröste Hitze ausstehen, also kann manbey deren Auswahl nicht behutsam genug umgehen; hingegen ist aberdennoch selten ein Land, wo nicht dergleichen Steine anzutreffen wären.' Das