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Grafschaft Wernigerode.
Jlsenburg hat r Hohofen, z Frischfeuer, ^ Zaynfeuer und i Drath-.Hütte.
Schlerecke, i Hohofen, r Frischfeuer und i Zaynfeuer, allwo ein über-aus geschickter Metallurg, Namens Würzbach, Faktor ist, der einengrößer» Posten verdiente.
Meeßer-Hütten.
- Die Wilhelmshütte hat i Hohofen, » Frischfeuer und i Zaynfeuer.Carlehütte hat i Hohofen, r Frischfeuer und i Zaynfeuer.
Dellichsen hat i Blaufeuer, welches dicht an der Wilhelmehütte ste-het, und von dieser mit avministriret wird.
Holzmünden hat i Hohofen, » Frischfeuer, i Schneidemühle, nebstRaffinirstahlhütke. Der Hohofen ist aber seit io Jahren nicht gegangen,und wird das Roheisen angekauft.
Die Blankenburger Hütten erhalten ihren Stein größtenthells vonHüttenrother Gruben, bey Neuwerk und Riebeland gelegen.
Die Walkenriedschen haben die Gruben um sich her liegen.
Die Hannoverischen Hütten haben die Gruben auf dem ElblngeroderFelde, auch zu St. Andreasberg.
Die Weeßerhütten haben auch bis auf Holzmünden noch in ihren Re-vieren den nöthigen Eisenstein.
Nähere Beschreibung der Schmelz * Manipulation der
Blankenburgischen (Eisenhütten von 1782.
befinden sich allda 4 Hohöfen, 8 Frischfeuer und 2 Zaynhammer, die^ oben schon specificirt sind.
Ein jeder Hohofen hat in leztern Jahren jährlich 4» Wochen 7000Centner Roheisen erzeuget. Hierzu ist verbraucht 1,00 Fuder harte Koh-len, und 1700 Fuder Eisenstein. Ein Fuder Kohlen hält Wispel, undein Fuder Eisenstein \ Mispel. Erstere kosten ; Thlr. und lezteres i^Thlr.und wird damit 1 Centner Roheisen erzeuget für 1 Thlr. 4 Gr.
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