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Bey einem Hohofen arbeiten 4 Hohöfner und r Pocher, welche wö-chentlkch 8 Thlr. 4 Gr. 2 Pf. Lohn bekommen.
Der Eisenstein wird größtenteils geröstet, theils um das Flüchtigezu verjagen, und ihn durch das Pochen, weil der mehreste Stein Stufsteinist, milder zu machen, theils um ihn zur Redaction vorzubereiten. DasVerwaschen ist hier wenig üblich, ausser wenn etwan in dem kleinen SteinSchiefer befindlich, welcher sich im Brennen ablöset und unter der Aschefindet.
Die Schachte in obigen Oefen sind in dreyen rund, und in dem vler-ten ist ein vierecktgter. Lezterer ist vor neun Jahren angerichtet worden,weil man glaubte, darinnen das Roheisen in Quantität und Qualität zuverbessern. Es hat sich aber nicht gezeiget, weil bey strengen Steinen, wiedie Blankenburgischen sind, die runden Schachte einen vorzüglichen Nu-tzen haben. Eben so ist es mit den Harzer und Schwäbischen Gestellen be-schaffen, wovon erstere, in Ansehung der Güte des Roheisens, aus be-kannten Ursachen, immer den Vorzug behalten.
Die Zustellungen darinnen sind sämtlich Schwäbische, wovon ich dasMaaß und zweyerley Harzgestelle hier beyfüge, als:
Schwäb. Gestelle. Harzgestelle.
Von Bodenstein bis in die Gicht 26 Fß.
Weite des Gestelles unten * i -
- - - , - oben - i -
Von Bodenstein bis in die Forma i -
- Lothe bis hinter Knob. -Fß. 8 3 .'
- - - Tümpelstein 1-4-
Der Tümpelstein ist dick i - - - s F.
- Tümpel ist dick - - 6 - I
Von Tümp. bis Wallstein i - 6 - jDas Gestell ist hoch * s -
Die Rast hat Fallen - - -
inBlankenb. inHannöver.
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Bey drey von vorgedachten Hohöfen wird bev einem jeden jährlichiroo Centner Gußwerk, als 70 Centner in Lehmen, und nzo Centner
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