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So läng« es bey der dermahligen Art zu frischen und zu saigern bleibe,hielteresfürnüzttch bey den Frischen das Bley an die Vvrwand, keineswe--es aber an die Brandmauer zu seien.
Die Erfahrung und der Augenschein lehre, daß es zu einer merklichenBteymenage diene.
Endlich bey Verschmelzung der Roste glaubt er, würde essehrvorträg-lichsseyn, glaßigte Bleyschlücken zuzuschlagen und würde ohnstreilig bessereSchwarz-und Gaarkuyfer geben, auch vieles zur Bleymenage und reine-rem Ausbringen des Silbers beytragen.
Diese und Mehrere Anmerkungen wurden von der«Cvmmission an-genommen.
Indessen, was den Cupolo anbetraf, so wollte man diesem kein rech,tes Gehör geben, und überhaupt ist der Cupolo-Ofen so ein Ding, welchesnicht jedermann begreift, und zu behandeln weiß; ich entsinne mich, daßvor 10. oder i-. Jahren ein gewisser Herr von Poßerne, aus Sachsen, einemGrafen voNBolza vorschlug, auf einem von ersteren angegebcnenTupolo-ofen das alte Eisen zuschmelzen, und hiervon gleich neue Munition zu giesen.
Dieser grosse Kaufmann, der, wie alle Menschen auch seine schwacheSeite hakte, ließ sich überreden, schloß einen Contract auf eine ungeheuregrosse Quantität Munition mit dem damaligen Chursachsischen Herrn Ad-ministrator, «nd nahm eine erstaunende Menge alte Munition auf dieseLieferung an; da nun diese alte Munition meines Wissens der Centner mit-8. oder höchstens ro.gr. werth angenommen, die neue aber mit 5. kthlr.L.Zr. und nach Proportion mit 8. rchlr. derCentner bezahlet wurde, so wa-ren hier nach des von Poserne Angeben Donnen Goldes zu verdienen. Nach-dem alles abgeschlossen war-, schritt man zum Werk, aber leider schlug allesfehl, und in kurzer Zeit waren an die rs,ooc>. rthlr. in a8en dießfalsigenBauen, Proben und andern Aufwand verlohren, und man hatte noch keintvlh Eisen Zeichen.
( Dieses veranlaßte hernach gedachten Grafen, da das Werk in der-roßten Zuversicht/an einem solchen Ort hingebauet war, wo man kein Was.
S z ftr