'd.er dieses akes obwohl» nutju feinem Schaden ;n spät einsähe, ^'nd der alsein abgelebter Manii wohl auch an seine Erhaltung dachte, setzte sich nuneinen neuen Plan im Kopf, und dieser bestand in der Verbesserung des Frey-dergerSchmelzwesens, er schrieb dießfals ununterbrochen an den GrafenBol;a,anmich, und an andere Freunde, und durch ersteren wurden die Be-dingungen auf die nehmliche Art, wie in Wien, gemacht. Er kam zurücknach Wien , er wurde der Kayserin vorgestellt, und als diese jhm mit denWorten anredete: „Nun hat er viel schändliches in Ungarn angetroffen rc.fo leiteceLr, stall bey dem Schmelzwesen zu bleiben, den Discours auf dasForstwesen; selbstdaerdem Kayser furgcsteAetwurde, war erst) kurzsichtig,uni nur Las Gespräch auf seinem mit dem Herzog zu Vraunschwei'g haben-den Proceß zu lenken, wo ihm der Kayser sehr gründlich antwortete, daß ehediese Sache nicht im ordentlichen Weg des Rechten an ihm gelange, er ihmnicht beystchen könne; er kam hierauf nach Dreßdcn, gicng nach Freist crgund hier gicng es ihm, wie in Ungarn, er kam zurück nach Dreßden, gicngwieder nach Freyberg um das Feinmachcn auf dem^reibhccrd zu beweisen,worzu der Churfürst den Geheimenrath von Zchmen ausdrücklich Hinsande,kam zurück nach Dreßden, gieng alsdcuu nach einigem Auffcnthalt undnachdem ihm der Churfürst über ferne Diäten noch ;oa. Rthlr. aus-zahlen lassen, nach Berg Gießhübcl; hier arbeitete er an einen neuenPlan in Rücksicht der Preußischen Staaten, die ihm wegen seiner aufKöniglichem Befehl ehemals gehabten vielen Auftrage in feinem Fachwohl bekannt waren, ward krank und starb an der Wassersucht ineinem Aller von etlichen 70. Jahren, da er vorher sich zur evangelischenKirche bekannt und nach diesem Gebrauch commuuieiret hatte. Beydem guten Verdienst, den er die lezten Zahre hindurch 'gehabt hatte,hinterließ er dennoch nicht so viel, als sein Begrabniß, welches aufBergmännische Art vollzogen wurde, kostete.
Von seinen Ungarischen Verrichtungen habe ich schon einigesangeführt, von seinen Freyberger Probcschmelzen füge ich den mir da--mals von ihm selbst gegebenen Schmelzbogen bey, der den Metal-lurgen doch wohl einiges Licht, geben wird, und den ich weiter nichtzergliedern, sondern so lassen will, wie Eramer mir ihn zu seiner Legi-timation aufsezte. Es ist Schade, wenn solche Sachen der-Nachweltverlohren gehen, sie stiften vielmaln in der Stille manches Gute, sonicht eingesehen wird, wenn nicht einer nach dem vulgairen Sprüch-wvtt sich vorhero daran die Nase verbrannt hat. —
G Ver-