Buch 
Bemerkungen und Versuche über das Eisen / von W. A. Tiemann
Entstehung
Seite
17
JPEG-Download
 

*7

»daher es am vollkommensten metallisirt seyn„mufs. Dieses bestätigt sich auch durch die Ver-buche wegen der Verwandlung des rohen in„geschmeidiges Eiseh, durch langsames Glühen„(§. 265, 3 9 2 1 293) wobey das weifse harte Ei-ben Veränderungen erleidet, die von dem grauen1 „wafserbleyartigen nicht zu erhalten sind.

Herr Rinmann sagt ferner, B. I S. 3og.„Roheisen mufs deswegen im Hammerschmidt-„heerde fast den Schmelzprozefs der reichen Erze„im ersten Schmelzen noch einmahl durchgehen,„ehe es die erfoderliche Geschmeidigkeit erlangt j„doch mit dem Unterschiede, dafs die Reduc-„tion, welches wohl zu merken ist, des Roh-eisens blos in Austreibung des überflüfsigen„Phlogistons besteht, und dafs das Roheisen„dabey nicht mehr, als den vierten Theil Verlust„an seinem Gewichte, von seinem metallischen„Theile, die Schlacke hergeben mufs, die nöthig„ist, das Phlogiston auszuziehen und das geschmei-dige Eisen wider Weiteres Verbrennen zu be-wahren.“

Bemerkung y.

Man sieht, welches wohl zu merken ist, dafs'Reduction hier nicht heifst: Phlogiston

B