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Bemerkungen und Versuche über das Eisen / von W. A. Tiemann
Entstehung
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34
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sich auf den Satz beziehen: dafs alles künstlicherzeugte Eisen zuerst im Zustande der Geschmei-digkeit gewesen sey.

Gesezt der Öfen sey in vollem Gange, eswerden gutartige Eisenminern verschmolzen undein gewöhnliches graues Roheisen erzeugt; sogeht mit der eben aufgegebenen Gicht folgen-des vor.

In dem obern Theile des Hohenofenschachteswird der Eisenstein blos geröstet und die et-wan noch mit ihm verbundenen flüchtigen Sub-tanzen scheiden sich hier ab. Er geht tiefer, und eine nähere Berührung der Kohlen, durchdie zunehmende Temperatur begünstigt, bewirktjezt den ersten Grad der Entsäurung, (Wieder-herstellung) desselben; indem der Kohlenstoffsich mit einem Theil Sauerstoff verbindet und alskohlensaures Gas entweicht. Die Gichtgeht noch tiefer; mittelst der noch höherenTemperatur, fängt nun der Eisensteinsatz an, vomWärmestoff inniger durchdrungen und aufgelöfstzu werden, indem jezt das Ganze eine musigt-flüssige Masse bildet. Der Eisenkalk wird da-durch mehrvon den übrigen Erdarten entblüst, dieKohle kann mithin stärker auf ihn wirken, mehrSauerstoff abscheiden Und sich in größerer Menge