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Bemerkungen und Versuche über das Eisen / von W. A. Tiemann
Entstehung
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35
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verflüchtigen. Die Gicht geht noch tiefer, dieTemperatur nimmt zu, die.]Kohle entzieht demEisenkalk allen Sauerstoff und das Eisenerscheint jezt als vollkommen regulini-scher Körper, als geschmeidiges Eisen.

Vermöge der Geschwindigkeit des Gichten-gangs , der beträchtlichen Hitze und des vorhan- tdenen über/hifsigen Kohlenstoffs kann es aber ohn-müglich lange in diesem Zustande bleiben, vonNatur geneigt, sich mit dem Kohlenstoff zu ver-binden,'nimmt es jezt eine geringe Menge des-selben in sich, undwird Stahl. Es geht nunschnell alle Grade vom weichsten bis zum här-testen Stahl durch. Die Gicht geht noch tie-fer, die Absorbzion des Kohlenstoffs von Seitendes Eisens nimmt zu und es entsteht endlichRoheisen, erst weifses, und dann graues.

Iezt hat nun die Gicht die Form erreicht.Da hier der höchste Grad der Hitze und ein hefti-ger Windstrom ist, so mufs sich gewissermafsenein holer Raum im Gestell bilden; es werdennemlich die eingegangenen Kohlen, welche bis-her zur Basis des Eisensteinsatzes dienten, zurSeite getrieben und die jezt flüssige Roheisen«masse geht tropfenweis vor der Form nieder, son-dert sich vermöge ihres gröfsern eigenthümlichenC a