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Bemerkungen und Versuche über das Eisen / von W. A. Tiemann
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46
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Erze in der ersten Schmelzung; oderauch durch einen langem Umweg, auf welchemdas Eisen zuerst in fliefsender Gestalt aus denErzen läuft, und Roheisen genennet wird, wel-cbes dann im Heerde durch ein neues Um-schmelzen diej Geschmeidigkeit erlangt.

Bemerkung 16.

Gründet sich der chemische Unterschied zwi-schen dem gefriseilten und dem Roheisen,blos auf die Menge Kohlenstoff, die ersteresnicht hat, so kann auch alles Roheisen zuvor g e-frischtes Eisen gewesen seyn; mithin istdie Behauptung des Herrn Rinmann hier sehrrichtig; (§. 88* sagt er mehr davon).

Im I. B. §. 89. heifst es:Es folgt hier-aus, dafs das Roheisen, auch ohne den gewöhn-lichen Schmelzprozefs im Hainmerheerde, ge-schmeidig werde, und dafs man nicht sagenkönne, dafs das Schmieden eigentlich zurGeschmeidigkeit beitrage, durch dasselbe wirdnur das Zusammenschweifsen mehrerer Stückebefördert und das Eisen in die beliebigen Ge-stalten gebracht.