„Erze in der ersten Schmelzung; oder„auch durch einen langem Umweg, auf welchem„das Eisen zuerst in fliefsender Gestalt aus den„Erzen läuft, und Roheisen genennet wird, wel-„cbes dann im Heerde durch ein neues Um-„schmelzen diej Geschmeidigkeit erlangt.
Bemerkung 16.
Gründet sich der chemische Unterschied zwi-schen dem gefriseilten und dem Roheisen,blos auf die Menge Kohlenstoff, die ersteresnicht hat, so kann auch alles Roheisen zuvor g e-frischtes Eisen gewesen seyn; — mithin istdie Behauptung des Herrn Rinmann hier sehrrichtig; (§. 88* sagt er mehr davon).
Im I. B. §. 89. heifst es: — „Es folgt hier-„aus, dafs das Roheisen, auch ohne den gewöhn-lichen Schmelzprozefs im Hainmerheerde, ge-schmeidig werde, und dafs man nicht sagen„könne, dafs das Schmieden eigentlich zur„Geschmeidigkeit beitrage, durch dasselbe wird„nur das Zusammenschweifsen mehrerer Stücke„befördert und das Eisen in die beliebigen Ge-stalten gebracht.