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Über den Betrieb der Hochöfen, Cupolöfen ect. mit erhitzter Gebläseluft : nebst 3 lithogr. Taf. / Carl Hartmann
Entstehung
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Einige, von Herrn Nielson, Director der Gasanstalt zuGlasgow, bei einem gewöhnlichen Grobschmiedfeuer gemachteVersuche führten ihn auf den Gedanken, daß es Vortheilhaft seinkönnte, die Verbrennung durch vorher erhitzte Luft zu bewirken.Er theilte seineIdeen dem, in der Gewerbswelt durch seinen erfin-derischen Geist hinlänglich bekannten Hrn. Macintosh, mit. Beidevereinigten sich mit Herrn Wilson, einem der Eigenthümer derC l y d e-Eisenwcrke in Schottland, um auf dieser Hütte eine Reihe« von Versuchen zur Lösung dieser wichtigen Frage zu unternehmen.Bei dem ersten Versuch wurde die Luft in einem viereckigen Ka<sten von Eisenblech, von 10 (engl.) Fuß Länge, 4 Fuß Höhe und3 Fuß Breite, der einem Dampfmaschinenkefsel ähnlich war, er-hitzt. Die von dem Gebläse kommende Luft wurde in den Raumgeführt, wo sie sich erhitzte und dann in den Hohofen ging. Un-erachtet der Unvollkommenheit des Verfahrens, durch welches dieLuft nur auf 200° Fahrenheit (74,67 Reaumur) erhitzt wurde,konnte man schon einsehen, daß die Idee des Herrn Nielsoneine Revolution in dem Eisenhüttenwescn hervorbringen würde.Da dieser erste Apparat nicht lange der Einwirkung der Hitze undder Oxydation widerstand und seine Erneuerung sehr kostbar war,so ersetzte man ihn durch eine gußeiserne Röhre, die in der Mitteeine Erweiterung, wie die Kugel an einem Thermometer, hatte.Dieser zweite Apparat führte schon bedeutende Verbesserungen her-bei; er war dauerhafter und man konnte die Luft bis auf 280° F.(110° R.) erhitzen. Obgleich diese Erhöhung der Temperatur ge-ring war, so veranlaßte sie doch eine bedeutende Brennmateria-lien-Ersparung.

Die Herrn Nielson, Macintosh und Wilson sahen

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