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Über den Betrieb der Hochöfen, Cupolöfen ect. mit erhitzter Gebläseluft : nebst 3 lithogr. Taf. / Carl Hartmann
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nun ein, wie Vortheilhast es sein würde, die Temperatur der Lustnoch um mehre hundert Grad zu erhöhen. Sie ließen dahereinen neuen Apparat vorrichten, der eine lange Reihe von Röhrenenthielt, die an mehren Punkten ihrer Längenausdehnung erhitztwurden. Mittelst dieser neuen Einrichtung wurde die Lust bisauf 612° F. (257,5° R.), d.,li. bis zu einer Temperatur erhitzt,die höher als der Schmelzpunkt des Bleies ist, in welcher sichdies Metall schon verflüchtigt.

Obgleich diese Temperatur weit unter der steht, welche zumSchmelzen des Roheisens erforderlich ist, (die auf ungefähr 1200°R. geschätzt worden ist), so veranlaßte sie doch eine bedeutendeErsparung an Brennmaterialien. Man erlangt auch noch einenandern, sehr wichtigen Vortheil, nämlich den, statt der Koaksrohe Steinkohlen anwenden zu können, ohne daß der Gang desOfens dadurch im geringsten gestört würde; es wurde im Ge-gentheil die Qualität des Roheisens verbessert, und der Ofen,der ungefähr die Halste Roheisen Nr. 1. ') und die Hälfte vonNr. 2. producirte, als er mit Koaks betrieben wurde, lieferte beidem Betriebe mit rohen Steinkohlen ein weit größeres Verhältnißdes Roheisens Nr. 1. Außerdem wurde der Verbrauch an Flußoder Zuschlägen bedeutend vermindert, welcher lctzerc Umstand be-sonders davon abhängt, daß, da die Temperatur des Ofens sehrerhöht worden war, man nicht mehr soviel Zuschläge zu machenbrauchte, um die Verschlackung der das Eisenoxyd begleitenden Er-den zu bewirken; von dieser Erhöhung der Temperatur hängtauch aller Wahrscheinlichkeit nach die Möglichkeit ab, rohe Stein-kohlen statt Koaks anzuwenden.

Um über die fortschreitende Ersparung auf dem Clyde-Eisen-werke besser urtheilen zu können, geben wir eine Uebersicht desverschiedenen Brennmaterialien- und Zuschläge-Verbrauchs bei denverschiedenen Betriebsmethoden.

>) Da« Roheisen Nr. I. ist am besten ,um Vergießen geeignet; man nennte« oft schwarzes Roheisen; Nr. 2. ist auch noch weich, zuweilen wirb esaber zur Stabeisenfabrikation angewendet.