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wird es hauptsächlich zum Gießen des Räderwerks und solcherStücke angewendet, die eine gewisse Harte erfordern.
Außer den erwähnten Hütten eristircn in Schottland noch dreiandere, die mit heißer Luft betrieben werden; die auf diesen Werkendurch das neue Verfahren erlangten Vortheile sind die nämlichenals die dargestellten, weßhalb wir nicht näher darauf eingehen.
Hütten in der Umgegend von Newcastle am Tyne.
Das Steinkohlenbecken von Northumberland, das ausgedehn-teste und reichste in Großbritannien, welches fast alle Kohlen zudem Bedarf Londons und der Ufcrgegcnden der Themse liefert,besitzt nur zwei Eisenhütten. Die eine, OinI) Irim-VVorlc^ liegt6 engl. Meilen von Newcastle, auf der Straße nach London, dieandere Ir,»u-Karies, an den Ufern des Tyne, 3 Meilenvon der Stadt. Diese geringe Entwickelung des Eiscnhüttcnge-wcrbcs in einem Lande, welches überall von Eisenbahnen durch-schnitten ist, und in welchem der Verbrauch des Gußeisens so be-deutend ist, hat in der Armuth des Stci'nkohlengebirgcs an Eisen-stein seinen Grund. Diese Armuth ist so bedeutend, daß unerach-tet der genauesten Untersuchungen es nicht möglich ist, jene beidenHütten mit Eisenstein aus der Kohlcnfvrmati'on (Sphärosidcril) zubetreiben. Jedoch entschädigt sie ihre Lage an dem Ufer des Tvnefür diesen ungünstigen Umstand, indem es dadurch möglich wird,daß sie Eisenerze aus Lancashire und Cornwall zu so billigen Prei-sen erhalten, wie dies auf irgend einer deutschen Hütte der Fall ist.,, Beide Hütten werden seit Jahre mit erhitzter Gebläseluftbetrieben.
Die erst seit drei Jahren crbaucte Birtlyhütte besteht auszwei Hohöfen von 45 Fuß Höhe, aus 4 Flammen- und mehrenKupolöfen. Alles producirtc Roheisen wird zur Gießerei benutzt.
Der in dieser Hütte zur Erhitzung der Gebläseluft angewen-dete Apparat gibt keine so vorthcilhaften Resultate, so daß esnicht lohnend genug sei» würde, eine Abbildung davon zu geben.Er besteht aus einer, fünf Mal um sich selbst rechtwinklig geboge-nen Röhre, deren Dupchschnitt fünf Kreise zeigt, von denen wirzum Mittelpimkt die Winkel eines rechteckigen Parallelogrammsund der fünfte dazu den Punkt hat, in welchem sich seine beiden