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Über den Betrieb der Hochöfen, Cupolöfen ect. mit erhitzter Gebläseluft : nebst 3 lithogr. Taf. / Carl Hartmann
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Diagonalen schneiden. Diese Röhren liegen horizontal, habenRänder und sind durch Bolzen und Schrauben mit einander ver«bunden.

Der innere Durchmesser dieser Rühren betragt 14 Zoll unddie Eiscnstärke 15 Linien, die Lange des erhitzten Theils 50 Fuß;die Röbrcn liegen, wie schon bemerkt, horizontal in einem recht-eckigen Gange, der etwas kürzer ist als die Röhren, damit dieVerbindungen und die gebogenen Theile nicht der Wirkung desFeuers ausgesetzt seien.

Die Temperatur der aus diesem Apparat kommenden Luftist nicht höher als 400° F. (103° N.); sie wird beständig miteinem Quecksilbcrthcrmometer gemessen. Der Aufwand an Feuc-rungsmatcrial für diesen Apparat beträgt auf eine Tonne Roheisen0 Ctr. Stückkohlen.

Die Windpressung beträgt 14 Pfund; sie war dieselbe vordem Betriebe mit heißer Luft. Die Quantität des Windes hatsich etwas vermindert und man gibt den Kupolöfen jetzt mehr.

Die Gichten bestehen aus:

700 Pfund Koaks (die Steinkohlen geben 45 pOent. Koaks),

050 - geröstetem Erz (bestehend aus einer Beschickung von

gleichen Theilen Sphärosiderit und Nothciscnstein ausLancashire,

400 - Zuschlag.

Nach dem Bctriebsregister gingen in dem Hohofen Nr. 1.im Durchschnitt täglich 40 Gichten und die tägliche Produktionbeläuft sich auf 7 Tonnen 17 Ctr. Berechnet man nach diesenAngaben den Matcrialicnaufwand zu einer Tonne Roheisens sofindet man Folgendes:

4 Tonnen Steinkohlen zum Schmelzen,

0 Centner Stückkohlen für den Apparat,

1 Tonne 13 Crr. geröstetes Erz,

1 - Zuschlag.

Die Menge des aufgewandten Zuschlags ist sehr bedeutend,welches von dessen starkem Wassergehalt abhängt. Er besteht ineiner mergeligen Kreide von den Ufern der Themse, woher sie vonden Kohlenschiffen als Ballast zurückgebracht wird.

Die Erzbcschickung enthält 00 ;>Oent. Eisen.