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heißen Lust erlangten Resultate sind mit dem inCalder erhaltener,fast ganz identisch.
Die Temperatur der Luft zu Apedale beträgt 600 — 612°F. (352 — 357,5° R.).
Der Kohlenverbrauch, der ehedem 6 Tannen auf eine TonneRoheisen betrug, ist jetzt auf 3^ Tonne rcducirt. Man wendetnoch Koaks an, da die Steinkohlen schwefelhaltig sind; der Appa-rat verbraucht 7 Ctr. auf eine Tonne des producirten Roheisens.Auch die Menge des Zuschlags ist geringer, sie betragt jetzt 4 Ctr.auf die Tonne Roheisen.
Im Juli 1833, als Herr von Beaumont die Apedaler-Hütte besuchte, war ein einziger Ofen 5 Jahre im Betrieb, derseit 18 Monaten mit warmer Lust gespeist wurde. Die täglicheRoheisenproduction betrug 6 — 7 Ctr. von der Sorte Nr. 1.,während früher nur die Sorten Nr. 2. und 3. producirt wurden,von denen man die letztere zur Stabeisenfabrikation verkaufte.
Umgegend von Derby.
Das Steinkohlenbecken von Derby, eine Verlängerung deSBeckens von Sheffield, enthält mehre große Eisenwerke, von de«nen drei, die Butterley- die Codnor-Park- und die Alp-don-Hütte, das neue Bctriebsverfahren mit erhitzter Lust ange-nommen haben. Die beiden erstem Werke gehören einem HerrnJessop, einem der geschicktesten Hüttcnleute in England. Dieangewendeten 'Apparate sind von den beschriebenen und auch untersich verschieden. Aus diesem Grunde wollen wir sie daher auchhier naher betrachten, obgleich die damit erlangten Resultate nun--der vortheilhast als die sind, welche man mit dem Apparat mitkleinen Röhren zu Calder erlangt hat.
Die Butterley-Hütte enthalt drei Hohöfen. Das pro-ducirte Roheisen wird entweder sogleich, oder nach vorherigemUmschmelzcn, vergossen. Im Sommer 1833 war nur ein Ofenim Betriebe.
Die Lust, welche diesen Hohofen speist, wird mittelst einesApparates erhitzt, der in Fig. 11. und 12. Taf. II. ist und vondenen für jede Form einer vorhanden ist. Er besteht aus dreigroßen Röhren. /I, v, 6, von 27 Zoll inncrm Durchmesser, die ho-