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Über den Betrieb der Hochöfen, Cupolöfen ect. mit erhitzter Gebläseluft : nebst 3 lithogr. Taf. / Carl Hartmann
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Vor der Einführung der neuen Betriebsmethode betrug derKohlenverbrauch auf eine Tonne Roheisen 7 Tonnen.

Vergleicht man diese Resultate mit den auf den schottischenHütten erlangten, so wird man finden, daß der Matcrialicnvcr-brauch fast dem 1831 auf der Caldcrhütte erforderlichen, als dieTemperatur der Luft nur 300° F. (118° R.) betrug und alsman noch Koaks anwendete, gleich kommt. Zu Newcastle ist derPreis der Steinkohlen ihrer Anwendung im rohen Zustande entge-gen, indem man sich alsdann nämlich der Stückkohlen bedienenmüßte, die 1 Rthlr. 23 Gr. die Tonne kosten, wahrend der Preisder Staubkohlen, aus denen die Koaks bereitet werden, nur 14HGr. betragt. Dennoch würde es sehr Vortheilhaft sein, die Tem-peratur der Gebläseluft zu erhöhen.

Tyne Hütte. Der Matcrialienverbrauch dieser Hütte auf 1Tonne Roheisen, ist fast derselbe, wie zu Birtly; allein ein sehrwichtiger Unterschied zwischen beiden Werken findet darin start,daß auf der Tynehütte ein großer Theil von dem Roheisen inSrabeisen verwandelt wird. Dieses Eisen, von vorzüglicher Be-schaffenheit, wird fast ganz zur Fabrikation der starken Bleche an-gewendet, aus denen man Dampfkessel macht. Es werden dem-nach in denselben Oefen und aus denselben Erzen zwei ganz ver-schiedene Roheisensorten erzeugt; es ist hinreichend, den Erzsatz zuverändern.

Auf der Tynehütte werden auch die Kupolöfen mit erhitzterLuft betrieben; für 1 Tonne Gußeisen sind 215 Pfund Koaks er-forderlich. Da aber bei diesen Oefen nie eine andere Betriebs-methode stattgefunden hat, so hat man auch keine vergleichendenResultate erhalten.

Umgegend von Manchester und Liverpool.

Die Rant-Eisenwerke beiWererham inFlintshire, vonApe-dale, von Laurens und Silo erdale bei Newcastle under-Lyne i» Staffordshire, haben ebenfalls den Hohofenbetrieb miterhitzter Gebläseluft eingeführt. Die auf denselben in Anwendungstehenden Apparate haben eine große Aehnlichkeit mit dem zu Cal-der befindlichen, der in Fig. 6 9, Taf. I. abgebildet wordenist; zu Apedale ist er genau derselbe. Die seit Einführung der