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Über den Betrieb der Hochöfen, Cupolöfen ect. mit erhitzter Gebläseluft : nebst 3 lithogr. Taf. / Carl Hartmann
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laßt sich sehr gut mit der Feile, dem Bohrer oder Drehmeißelverarbeiten.

Im Herbst 1833 war der Hohofen von Torteron 28 Mo-nate im Betriebe; sein Gang war stets sehr regelmäßig, die Gich-ten folgten in regelmäßigen Zwischenraumen auf einander; imDurchschnitt gingen 42 44 täglich. Man verschmelzt zweier-lei Arten von Eisenstein, erstens Bohnerz von Berry und zwei-tens einen sehr thonigen; der Gehalt der Beschickung beträgt un-gefähr 35 Procent. Zur Darstellung von einer Tonne oder 1000Kilogrammen Roheisen sind erforderlich:

Holzkohlen. 828 Kilogr. ")

Coaks . 443 -

Erz. 2802 -

Steinkohlen f. d. Gebläsemaschine 2,71 Hectolitr. 'Steinkohlen für den Apparat . 4,15 -

Genaue Vergleichungen mit dem früheren Betriebe könnenwir hier nicht anstellen, jedoch hat sich zu Torteron, wenn auchkeine bedeutende, dennoch immer eine wichtige Kohlencrsparunggezeigt. Ein bei weitem wichtigerer Vortheil aber ist der, daßdas Roheisen jetzt zur Gießerei brauchbar ist, wodurch es um einViertel im Preise gestiegen ist.

Zu Torteron wird auch außer dem Hohofen noch ein Cupol-ofen mit erhitzter Lust betrieben. Der zu der Erhitzung angewen.dete Apparat hat dieselbe Einrichtung wie der in Fig. 19. und20. Taf. >l. abgebildete und ist in der Anstalt des Herrn JeffrieSin London angefertigt. Der Vortheil, der aus der Anwendungder erhitzten Lust hervorgeht, kann nicht genau angegeben werden;er soll in einer nicht sehr bedeutenden Brennmaterialiencrsparung,hauptsächlich aber in der Beschleunigung der Operation bestehen.Da das Roheisen eine kürzere Zeit dem Windstrome des Gebläsesausgesetzt ist, so fängt es nie an zu frischen, wie dies sonst wohlder Fall ist; auch kann man in einer gewissen Zeit mehr Roheisendurchschmelzen. Zu 100 Kilogr. Gußeisen sind im Durchschnitt108 Kilogr. Roheisen und 30 Kilogr. Coaks erforderlich.

>r> lll Kilogr. 21 Pfb. Löln,

"1 i Hektoliter --- 1,8 preuß. Scheffel.