Cap. XXXII. wie die Granatirer in einer Attaque zugebrauchen ? 17z
allenOccasioMer / brauchen last. Die Haubitzen sind wie des Jan Potage sein Hut/dernendienlich, unterschiedliche Manier verändern last.
Sie dienen in allen occationibus , worzuman sie haben will/sie verrichten dieDienste eines Mörsels / und schießen scharst wie ein gewöhnlich Kammer-Stück/sowohlin einer Batallie alö vor oder in der belagerten Vestung.
Vor einer Vestung dienen sie mit Granaten den Wall zu sprengen / die Schieß-Scharcen unsicher zumachen / und mit den gespitzten Granaten Presse zu schießen.
Sie dienen auch zu WerffungunterschiedlicherKkb-und Brand-Kugeln/vonwelchen allen im andern Theil Gap. 12. biß 19. ausführlich gemeldet worden..
Cap. xxxii.
Wie die Granatirer IN einer Attaque zugebrauchen?
Granaten Qs&t Hand-Granaten sind in Attaquen das nothwendigste Zeuerrverck/
en/w-Ich-n^a nn-mes«°ndcng-fäh-liehst-» H«ndw«ck-rnjstGefährde.) ' " ^ Die Granatirer werden insgemem von freywtlllgen und curagesten
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Ausrnstmig. c j nc jn Tornister / in weichem so viel HandcGranaten/ als cr begvemilch tr«.
t m/.t mtthöcrn sie schwer und groß sind: Seine übrige Zubehör lst der Lumen/nebstetwa einer Pistoi Mntet&etn Gürt-,/ Übrige Rüstung ist mehr vechindcr-ai« beför-
d-riich Witdi-saAn«rüstnngnunmüss-»sieina«-n0acah°n-nnndHand-G-fcch<
t- dc» Mußgdctirern vorgehen. Wann derer viel/ w-rde» sie dmch emenUm-r-VK-
circommanöiret/damit jeder seinen 0-vo>r thu.
Granatirer Diese WagccHÄse/wann sie cm Auss-n-Wcrck anfallen h-lff-n/chat.
Vortheil. tm Anfangs / ehe man sich dessen bemächtiget / diesen Vortheil / daß sie andem Fuß etwa einer 8 .eeloutce gleich unter die Mußgveten kommen/und die darinnen
eingeschlossenen mit den Granaten ängstigen können.
b In einem rechten Sturm aber sind sie zum Todschressen d.c ersten; dahero siehetman wenig alte Granatirer / denen cntiveder theils das Gluck darvon geholffen/odex siedaben in wahrender AÄivn ihren Stand bey den (Ivrnmlilarren genommen.
Ihre Dienste ^ Ihre Dienste müssen eutweder durch Gute/Zwang/vieles Geld/oderg-Mb-» durch das Vollsauffen zuwege gebracht werden ; Dann ob j.e gleich nicht al-
S?Ä lemahl ttlttseMenwerten/ soswett|€n l-e sich doch zuweüen die Händeselbsten hinweg / daß sie crepiren / oder wenigst ihr Lebetage gestummelr blewen.
Wanrt ein hoher Befehlichshaber sich die Gonlervation der^solda.en angelegenseyn last / soll billich auch der Granatirer nicht vergessen werden / d.e da freywlllrg nut
in zwey Stücken / erstlich / dass sie vor dmMußgveten-Schuß verwahret seyn/zum andern/daß sie sich mit ihren eigenen
Granaten nicht selbst sprengen. .. . . .
Bewahrung Vor den Mußgveten-Schuß können sie durch Blendungen von Hoch
vor dett .k)er Woll-Sacken mehrentheils befteyet seyli ; man kan derer vor emer Ve-Mußqveten- ^»na c t u töie i machen/und dienen hierzualle Bauern-Karren/Pflug-Ra-^?md födcre Wag-N / so nicht sehr schwer sind; welche auff beylauffilgc Manicr dervorgestellten Figur N->. . 4 . Ht. M. nach iedes B-i.-b-n £o«ti«.i«tmasSt werden/wannnut Die daran gehängte Blendung vor den Musigveten-Schnßdij genug ist.
Hinter einer solchen Machina können ine Granatirer anlauffeu/und sich denen meinem ledern Anffenwerck vor die Nase stellen:
IV. Theil. Auch