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Der praktische Maschinenbauer : ein Hand- und Lehrbuch über den modernen Maschinenbau, sowie über das Wesen der Elektrizität und ihre Anwendung in der Industrie, insbesondere im Maschinenbau / von G. Ripke und F. Liebetanz
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erhalten ein besonders langes konisches Gewinde, das sehr scharf, steil und weit-gängig ist. In Fig. 5254 sind verschiedene Holzschrauben dargestellt. Vonden Schrauben Fig. 52 u. 53 hat die erstere sechseckigen, die letztere viereckigenKopf, sie werden als Schlüsselschrauben bezeichnet, weil sie mittels Schrauben-schlüssels angezogen werden. Kleinere Schrauben erhalten, wie dieEisengewindschrauben, Schlitzköpfe nach Fig. 54. Die Löcher fürdie Holzschrauben müssen stets etwas vorgebohrt werden.

Bemerkt sei noch, daß sowohl fürdie Mutter, wie für die Schraube selbstmeistens dasselbe Metall, Schmiede-eisen, zur Verwendung kommt. Liegtjedoch eine solche Schraube feuchtoder gar im Wasser oder Dampf, sowird die Mutter auf der Schraubefestrosten, so daß ein Lösen der Ver-bindung nicht mehr möglich wird,ohne einen Teil zu zerstören. Indiesem Fall macht man die Schraubeaus Schmiedeeisen, die Mutter aberaus Rotguß, wodurch ein Festrostenausgeschlossen ist.

Holzschrauben werden sowohl inSchmiedeeisen als auch in Messinghergestellt.

Fig. S2.

Fig. SS-

Fig. S4.

Die Schraubenverbindungen.

Es erübrigt hier nur noch, etwas über einige besondere Verbindungen zusagen, da zum Teil Verbindungen selbst aus den Schraubenarten hervorgehen.

Fig SS.

Fig. S7.

Die Verbindung der beiden Flanschen zweier Röhren zeigt Fig. 55. Soll einesolche Verbindung gut dicht halten, so ist vor allen Dingen nötig, daß dieSchraubenlöcher gut zusammenpassen und die Flanschen der Mutter und demKopf eine möglichst gerade Auflagefläche darbieten, weil sonst der Schrauben-bolzen ungünstig beansprucht würde und leicht einreihen könnte.