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Der praktische Maschinenbauer : ein Hand- und Lehrbuch über den modernen Maschinenbau, sowie über das Wesen der Elektrizität und ihre Anwendung in der Industrie, insbesondere im Maschinenbau / von G. Ripke und F. Liebetanz
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Die beiden Kupplungshülsen werden auf die Wellenenden fest aufgekeilt. Jededer beiden ist an ihrer Stirnfläche mit drei Zähnen versehen, welche sauberbearbeitet sind und genau ineinanderpassen, so daß durch dieselben ein Mit-nehmen der Wellen möglich ist, wenn dieselben auch nur wenig ineinandergreifen.Damit die beiden Wellen mit ihren Achsenrichtungen stets zusammenfallen, ist

Fig. IIS. Fig. IIS.

ein Ring in das Innere der Kupplung eingelegt, welcher von den Zähnen beiderKupplungshülsen übergriffen wird, wodurch die centrische Lage der Wellen ge-sichert bleibt. Andere Ausführungen erreichen denselben Zweck dadurch, daß die

eine Kupplungshälfte mit einernach innen vorstehenden Nabe ver-sehen wird, in welche das andereWellenende hineinreicht.

Diese Kupplung gestattet diefreie Längsverschiebung der Wellen.

Kupplungen, welche eine Ver-schiebung der Wellen senkrecht zuihrer Achsenrichtung gestatten,kommen verhältnismäßig selten vor.

Sind zwei Wellen miteinanderzu verbinden, deren Achsen in einemkleinen Winkel zu einander liegen, sobenutzt man die Kreuzgelenk-kupplung. Diese Kupplungen findenaber auch noch Anwendung bei Wellen,bei denen die Mittellinien nicht genauin einer Ebene liegen, wobei alsoeine Verschiebung der Wellen senk-recht zur Achsenrichtung auftritt.In Fig. 120 u. 121 ist eine derartigeKupplung dargestellt, Ausführung derBerlin -Anhaltischen Maschinen-bau-A.-G. in Dessau . Auf jedesWellenende werden zwei einander gleiche Kupplungshälften aufgekeilt, welche jedemit zwei gegenüberliegenden Ansätzen versehen ist, die in Zapfen auskaufen. EinRing, welcher nach seinem Durchmesser in zwei Teile geteilt ist, dient als Lagerfür die Zapfen, indem seine beiden Teile nach dem Zusammenschrauben die vier