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geriffelt. Im allgemeinen wird hier nur eine sehr geringe Verschiebung derHülse 0 genügen, um die Kupplung außer Verbindung zu bringen.
Reibungskupplung von I. M. Grob L Co. in Leipzig (Fig. 130 u. 131).Auf der einen Welle istfest die Kupplungs-hälfte ^ aufgekeilt, aufder andern Welle dasArmkreuz L, welchesden Bremsklötzen 6 alsFührung dient. Durchdie verschiebbare Muffev und die federndenKniehebel, welche dieBremsklötze und die
Fig. 1SU.
Fig. isi.
gepreßt
Muffe verbinden, werden die Bremsklötze 0 gegen den Umfang von ^und die Kupplung eingerückt bezw- gelöst.
Die Federkraft der Kniehebel wird vermittelst einer Stellschraube, dem er-forderlichen Flächendruck entsprechend, angespannt, wodurch ein Verdrängen derzu kuppelnden Wellenenden gegen-einander vermieden wird. DieFedern übertragen ihre Spannungdurch Bolzen, die in seitlichenLaschen in länglichen Löchern ver-schiebbar sind, auf die Gleitklötze 0,wodurch erreicht wird, daß die Knie-hebel in eingerücktem Zustandefedernd, in ausgerücktem Zustandeaber starr zur Wirkung kommen.
Da die Federn schon im ausge-rückten Zustande entsprechend an-gespannt sind, und die weiter beimEinrücken erforderliche größte An-spannung erst in der günstigstenStellung der Kniehebel zu erfolgenhat, so wird das Einrücken selbstdurch diese Einrichtung in günstigsterWeise erleichtert, während die beimAusrücken starren Hebel ein sicheresAusrücken gewährleisten.
Bei der Reibungskupplungvon G. Polysius in Dessau (Fig. 132) ruhen die verstellbaren
Kniehebel auf einer Ringfeder, die um die Ausrückmuffe gelegt ist, wodurcheine vollständige Druckausgleichung der vier Bremsklötze erreicht wird. Die