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Der praktische Maschinenbauer : ein Hand- und Lehrbuch über den modernen Maschinenbau, sowie über das Wesen der Elektrizität und ihre Anwendung in der Industrie, insbesondere im Maschinenbau / von G. Ripke und F. Liebetanz
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Fig. 312 u. 313 zeigt ein eckiges Kettenrad mit Zähnen. Derartige kleineKettenräder bezeichnet man auch als Kettennüsse. Wie aus dem QuerschnittFig. 313 zu ersehen ist, ist das Rad seitlich mit Rändern versehen. DasKettenglied 0^ legt sich auf die seitlichen Lappen I-i und auf. Für dieKettenglieder Oz ist eine Vertiefung vorgesehen. Sollen sich die Ketten in der-

Aig. St».

Fig. SIS.

Fig. »11.

artige Räder stets gut und sicher einlegen, so ist vor allen Dingen erforderlich,daß ihre Teilung möglichst genau die gleiche ist.

Über die Kettenräder ohne Zähne kann jede gewöhnliche Kette gezogenwerden, da es hier auf eine genaue Teilung nicht an-kommt. Das Kranzprofil dieser Räder kann drei ver-schiedene Formen haben. Die Form Fig. 313 (fürRäder ohne Zähne) bietet infolge der Ränder fürleichtere, schnell oder etwas schräg auflaufende Kettenetwas Führung.

Eine sichere Auflage der Kette auf die Rolle bietetdie Form Fig. 314. Die Wangen und 1^ sindnach außen abgeschrägt, so daß sich die Kettengliedernur auf den höchsten Punkt des Rollenumfangesauflegen.

Zuweilen wird die Rille auch einfach rund aus-gedreht, wie bei den Rollen für Drahtseile, oder sieerhält in der Mitte noch eine kleine Erhöhung (Fig. 315).

Diese beiden Ausführungen eignen sich für lose undunruhig laufende Ketten.

Ebenso wie die Ketteurollen können auch dieKettentrommeln gestaltet werden. Gewöhnlich erhalten sie in ihrem UmfangRillen, entsprechend Fig. 313 eingedreht, in die sich die Kette beim Auf-wickeln einlegt. Eine solche Trommel zeigt Fig. 316. Die Rillen erhalten aber

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Fig. SIS.