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Der praktische Maschinenbauer : ein Hand- und Lehrbuch über den modernen Maschinenbau, sowie über das Wesen der Elektrizität und ihre Anwendung in der Industrie, insbesondere im Maschinenbau / von G. Ripke und F. Liebetanz
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Lederpackung findet sich nur beifördernden Wassers 30° nicht über-

Fig. S2».

Packungshöhe ll und Packungsstärke 8 an:

Cylinder- bezw. Kolbendurchmesser bedeutet.

Scheibenkolben mit Lederpackung.

Pumpenkolben, wenn die Temperatur des zuschreitet. Sauere Gruben-wässer können natürlichnicht gefördert werden,weil diese das Leder leichtzerstören. Die Dicke deszur Liderung benutztenLeders beträgt 3bis5nun.

Zwei Ausführungsformenderartiger Kolben findensich hauptsächlich ange-wendet.

Bei dem Kolben Fig.

322 u. 323 wird rund umden Kolbenkörper Lherum

ein Lederring U gelegt, welcher mittels eines keilförmigen Ringes I- aus Schmiede-eisen oder Kupfer gegen den Kolbenkörper gepreßt wird. Der Umfang desKolbenkörpers muß natürlich konisch abgedreht sein.

Die eigentliche Abdichtungshöhe durch das Leder isthier nur der obere Teil des Lederringes. Hierfürgenügen 5 bis 15 mm. Der Ring I- wird durchden Keil welcher in der Verlängerung der Kolben-stange 8 sitzt, gegen den Kolbenkörper gepreßt. DenLederring bezeichnet man auch als Stülp.

Der in Fig. 324 dargestellte Kolben besteht auszwei gußeisernen Platten U und einer Zwischen-platte 2. Zwischen je einer Platte ? und der Zwischen-platte 2 ist eine Ledermanschette gelegt, welchesich mit ihren umgebogenen Enden au den Umfangder Platten ? anlegt. Die einzelnen Plattenwerden durch die Mutter N zusammengehalten.

Dieser Kolben findet sich vielfach bei doppeltwirkendenWasserpumpen vor. Die abdichtende Höhe kann anjedem Stülp je nach dem Durchmesser 12 bis 20 nunbetragen.

Nach Angaben von HartmannDie Pumpen"wird die Abnutzung der Lederliderung vermindert,wenn man die reibende Fläche mit Schuhmacherholz-stiften beschlägt.

Scheibenkolben mit Holzpackung. Die Holzliderung findet in neuererZeit Verwendung bei den Warmwasserpumpen der Kondensationsdampfmaschinen.

Fig. »22.

Fig. 323.

Prakt. Maschinenbauer.

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