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Der praktische Maschinenbauer : ein Hand- und Lehrbuch über den modernen Maschinenbau, sowie über das Wesen der Elektrizität und ihre Anwendung in der Industrie, insbesondere im Maschinenbau / von G. Ripke und F. Liebetanz
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damit der Ring spielen, d. h. damit seine Elasticität zur Geltung ge-langen kann."

Im Betriebe erfolgt allmählich eine Abnutzung der den Cylinder berühren-den Flächen, damit ein Auseinandergehen der Ringenden unter Beibehaltungder Berührung so lange, als die Elasticität des Ringes, noch nach außen hinthätig ist. Nähert sich diese Federkraft der Grenze Null, so hört der Ring auf,

brauchbar zu sein. Die MengeDampf, welche durch die sichallmählich öffnende Stoßstellehinter den Ring und vonhier aus wieder vor den-selben tritt, ist nicht bedeu-tend. Soll sie so gut wieverschwinden, so empfiehltsich die innere Überblattnngmit einem Kupferblech, dasnur an dem einen der beidenRingenden befestigt ist."

Gleichzeitig tritt eineAbnutzung an den Stirn-flächen ein, welche um so

größer ausfällt, je kleiner die Ringstärke ist."

Ein Kolbenring erhält etwa 0,08 v ^ 5 nun (I) Cylinderdurchmesser)und bei selbstspannenden Ringen eine größte Stärke gegenüber der Fuge von

Rz, sso.

Ng. SSI.

Fig. sss.

0,5 b, an den Enden 0,35 b. Die mit besonderer Spannvorrichtung versehenenKolbenringe erhalten durchweg gleiche Stärke, und zwar 0,4 b.

Die Ringe sollen über den Kolbenkörper nur sehr wenig überstehen, d. h.der Durchmesser des Kolbenkörpers ist nur sehr wenig kleiner zu machen, als