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reicht, welche sich einmal gegen einen federnden Stahlring 7^, das andere Malgegen die Keile L und stützen. Durch Anziehen der Schrauben 8 undwerden die Keile U und zwischen die Teilfuge der Kolbenringe U undvorgeschoben, diese dadurch auseinanderdrückend. Die Keile werden aus Rotgußgemacht, damit, wenn sie mit ihren Spitzen zum Anliegen an die Cylinder-wandung kommen, sie keine Rinnen in diese schleifen, sondern sich schneller alsdie Cylinderwand abnutzen. Diese Spannvorrichtung hat den Übelstand, daß
durch die Keile die Ringe in derNähe dieser mehr anliegen als ander gegenüberliegenden Seite, sodaß einseitige Abnutzung der Cy-linderwand eintritt.
Eine vollkommenere Spann-vorrichtung zeigt der Kolben Fig.335 u. 336. Die Spannung ge-schieht hier durch einen gußeiser-nen Ring k, welcher in denbeiden Kolbenringen liegt. EineStahlfeder 1? greift mit ihrenEnden hinter diejenigen diesesRinges, dadurch den Ring U aus-einanderziehend und somit auchdie Kolbenringe. Zum Nach-
spannen der Feder § dient dieSchraube 8. Da der Ring U fastam ganzen inneren Umfang derKolbenringe anliegt, wird dieAnspannung derselben überallgleich sein.
Häufig wird die Spannvor-richtung auch dadurch erreicht, daßin dem inneren Umfang der beidenKolbenringe ein dritter auf-
geschnittener Ring gelegt wird,der dann die Spannkraft derKolbenringe durch seine eigene Spannkraft unterstützt. Es kann in derselbenWeise auch für jeden Kolbenring ein besonderer Spannring angeordnet werden.
Schumann & Co. in Leipzig bauen einen Kolben, der sich für die größten
Durchmesser bewährt hat (Fig. 337 bis 340). Es wird zur Spannung der
Kolbenringe eine Schraubenfeder nach Fig. 338 u. 339 benutzt, die nach außenhin kegelförmig abfällt. Die Kolbenringe sind an ihrem inneren Umfang ent-sprechend kegelförmig gestaltet und legen sich mit ihren kegelförmigen Flächen aufdiejenigen der Feder auf (Fig. 339). Durch die Spannkraft dieser Feder werdendann die Ringe auseinandergepreßt. Fig. 340 giebt die Kolbenringe mit der
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Fig S35.
Fig. 336.