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die Nachstellung der Lagerschale 1^ und schließt zugleich den gabelför-migen Kopf.
Schubstangenköpfe mit Zapfen. Derartige Schubstangenköpfe sind dannzu verwenden, wie wir wissen, wenn das Lager im Kreuzkopf untergebracht ist.Der Schubstangenkopf nimmt den zugehörigen Zapfen auf. Anwendung könnensie nur für die Kreuzkopfseite finden.
Fig. 399 u. 400 giebt einensolchen gegabelten Kopf wieder.Das Ende des Schubstangen-schaftes läuft in zwei Schenkelaus, welche am Ende je miteinem Auge versehen sind, indenen der Zapfen 2 befestigtwird. Die Befestigung desZapfens 2 gegen Herausfallenund gegen Drehung geschiehtdurch Keile Tz und l^, diedurch Schrauben gesichert sind.Der Vorteil dieser Befesti-gungsart ist der, daß die Gabel-schenkel nicht verspannt werdenkönnen, was eintreten könnte,
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wenn der Zapfen wie bei dem Kreuzkopf durch Schraubenansatz und Mutterbefestigt würde.
Der Schubstangenschaft. Die beiden Schubstangenköpfe jeder Schub-stange werden durch den Schubstangenschaft miteinander verbunden. Er erhältgewöhnlich einen kreisförmigen Querschnitt, seltener einen rechteckigen. Da dieBeanspruchung des Schaftes eine stetig wechselnde ist, ist nur gutes Schmiede-
Fig. E.
eisen oder Stahl zu verwenden. Der Schaft wird sowohl auf Zug und Druckals auch auf Knickung beansprucht.
Eine Schubstange mit rundem Schaft, eingerichtet für die Köpfe Fig. 387 bis391, zeigt Fig. 401. Infolge der Beanspruchung auf Knickung ist etwa bei2/z ihrer Länge vom Kurbelzapfen aus der Durchmesser ä des Schaftes am größten,nach den beiden Enden hin nimmt er dann allmählich ab, und zwar schließt eran den Kurbelzapfenkopf mit einem Durchmesser von 0,8 ä und an den Kreuz-kopf mit einem Durchmesser von 0,7 bis 0,75 ä an. Bei gekröpften Kurbel-wellen fällt wegen des großen Durchmessers des Kurbelzapfens auch der zuge-