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ohne Einlage bei geringem Druck für Wasser, Luft, bei Temperaturen unter50" 0; Pappdeckel oder Zeichenpapier, mit Leinölfirnis getränkt, für Dampf,Wasser, Preßluft; Rundgummi bei Preßwasser; Kupferringe zwischen glatten,nicht riesigen Flächen für hohen Druck und hohe Temperatur, eventuell vereinigtmit einem Gummiring innerhalb des Kupferringes für stärksten Wasserdruck.Die Flanschenschrauben sollen gleichmäßig, abwechselnd nach und nach und zuletztgleich stark angezogen werden und sind nach Beginn des Betriebes und am fol-genden Tage nachzuspannen.
Die Firma C. Hoppe in Berlin hat Rohrverbindungen mit Gelenkflanscheneingeführt, die eine geringe Beweglichkeit der Röhren gegeneinander zulassen.Die Verbindungen sind hauptsächlich für hohen Druck, in loses Erdreich verlegt,gebräuchlich. (Fig. 424 bis 427.) Bei der Verbindung Fig. 424 u. 425 istan dem einen Rohr der Flansch direkt angegossen, während das andere Rohrkugelförmig erweitert ist und einen auf der Kugelfläche ruhenden losen Flanscherhält. Zwischen zwei Metallringen ist die Dichtung eingelegt, die hier auseinem Gummiring besteht.
Bei der Verbindung Fig. 426 u. 427 sind beide Röhrenden kugelförmigerweitert und mit losen übergesteckten Flanschen versehen. Ein Mittelring undje zwei entsprechend geformte Metallringe nehmen die Dichtungsringe ausGummi auf.
Die Muffenröhren.
Für kleinere Drücke, so beispielsweise zu den Gas- und Wasserleitungen,benutzt man Muffenröhren. Diese Röhren erhalten zum Zwecke ihrer Verbindung
an dem einen Ende eine sogenannte Muffe angegossen, während das andere Endeeinfach glatt bleibt und bei der Verbindung in die Muffe hineingesteckt wird.Das glatte Röhrende bezeichnet man als die Spitze oder das Mandelende. DieMuffe ist nur eine Erweiterung des Rohres.
Ein Muffenrohr ist in Fig. 428 dargestellt. Das Rohr hat den Durch-messer v und die Wandstärke ck, die Baulänge I. reicht bis zum Anfang derMuffe, soweit wie das Mandelende des folgenden Rohres in die Muffehineinreicht.