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Regulator in Bewegung kommt. Es ist dies ein Zeichen dafür, daß die Wider-stände im Vergleich zu der treibenden Kraft des Regulators zu groß sind, undman müßte, um diese zu ändern, entweder die Widerstände verringern oder dietreibende Kraft vergrößern. Die treibende Kraft des Regulators fetzt sich aberzusammen aus den Pendelgewichten und der Hülsenbelastung. Beide müßtengleichzeitig vergrößert werden, wenn die Stellung des Regulators sich nicht ändernsoll. In der Regel versucht man daher die Regulierung durch Herabminderungder Widerstände zu bewirken. Aus diesem Grunde wird das Stellzeug zunächstuntersucht, ob nicht irgendwo zu große Reibungswiderstände auftreten, ob etwadie Stopfbüchsen und die Gelenke zu fest angezogen sind. Ist dies nicht derFall und alles zur Bestätigung dieser Widerstände gethan, so muß die Über-setzung im Stellzeug verringert werden, undzwar so, daß die Regulatorhülse an einemkleineren Hebelarm angreifen kann."
Ist der Unempfindlichkeitsgrad des Regu-lators zu klein, was der Fall ist, wenn erkleiner als der Ungleichförmigkeitsgrad desSchwungrades ist, so würde der Regulator zuviel arbeiten, also stets zucken. Die Übersetzungim Stellzeug muß dann vergrößert werden.
Man trifft daher bei jedem Regulatordie Einrichtung, daß irgend ein Hebelarm imStellzeug leicht verlängert oder verringertwerden kann. Es ist dies gewöhnlich derHebelarm, welcher an dem Absperrorganangreift.
Ingenieur Hummel in Zwickau sagt inseinen Vortragen über „Regulatoren" weiter:„Im allgemeinen sind die Kraftschwankungenbei einer größeren Maschinenanlage währenddes ordnungsmäßigen Ganges sehr klein. Der Regulator braucht also auchnur verhältnismäßig kleine Ausschlagsänderungen anzunehmen- Den größtenSchwankungen im Kraftverbrauche entspricht aber stets eine ganz bestimmteVerstellung des Regulierungsorgans und daher eine ganz bestimmte größteBewegung des Regulators, die man allerdings nur beim Betriebe erkennenkann. Diese Ausschlagsbewegung entspricht aber dem wirklichen Ungleichförmig-keitsgrad des Regulators. Hat dabei der Regulator nicht zu große Bewegungenmachen müssen, so ist er für die betreffende Maschine groß genug; ist aberder Ausschlag zu bedeutend, so ist er zu klein. Da die größten Kraft-schwankungen im Betriebe nur selten eintreten, so genügt häufig ein kleinererRegulator. Für die Größe des Regulators sind also vor allem die Arbeits-maschinen maßgebend mit ihrem wechselnden Kraftverbrauch."
„Zeigt sich bei einem Betriebe, daß der Regulator bei normalem Gangeder Maschine nicht seine mittlere Stellung annimmt, sondern etwa zu hoch steht,
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Fig- SIS.