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Viertel Holzschaufeln. Die Blechschaufeln werden auf Winkeleisen befestigt,welche wiederum an den hölzernen Seitenwanden angeschraubt sind. Die höl-zernen Schaufeln werden auf kleinen Leisten ausgeschraubt. Die Wasser-radwelle ist viereckig mit eingesetzten Zapfen. Zwei Armsterne sind je einerzu beiden Seiten angeordnet, die an den Seitenwanden der Zellen angeschraubtsind. P. Gengelbach, i. Fa. Gengelbach L Naumann in Witten -berg , sagt: „Die beste und dauerhafteste Ausführung ist jedoch solche miteisernen Kränzen und Schaufeln, eisernen oder eichenen Armen und kiefernenBoden; solches Rad wird leichter als solches mit Holzkränzen und ist bei guterAnstricherhaltung unverwüstlich."
Hölzerne Wasserräder wendet man bis zu etwa 12 ir> Durchmesser und400 Liter pro Sekunde an.
Die Geschwindigkeit des eintretenden Wassers bei oberschlächtigen Rädernmuß, um die vorhandene Wasserkraft vollkommen auszunutzen und die verlangteUmdrehungszahl sicher zu erreichen, etwas größer sein als die Umfangs-geschwindigkeit des Rades. Diese Geschwindigkeit erreicht man durch Einstellender Schützen bezw. Aufstauen des Oberwasserspiegels.
Oberschlächtige Wasserräder eignen sich vorteilhaft für Gefalle von 3 bis12 m bei 100 bis l200 Liter in der Sekunde und geben bei solchen, sagtLueger , „Lexikon der gesamten Technik", weiter, von 3 bis 5 w 50 bis 60"/,,bei größeren Gefällen aber 70 bis 8O0/o Wirkungsgrad, da die Verluste durchStoß beim Eintritte und durch Entweichen des Wassers im Verhältnis zu seinerWirkung durch das Gewicht hier sehr klein sind. Dieser hohe Wirkungsgradvermindert sich auch bei geringerem Wasserzuflusse nicht, so daß oberschlächtigeRäder für veränderliche Wassermengen sehr geeignet sind. Nur ist, da dieuntersten Radzellen sich meist in der dem Abflusse des Unterwassers entgegen-gesetzten Richtung bewegen, alsdann das „Waten" in diesem nachteilig, wes-halb man, wenn Rückstau des Unterwassers zu gewärtigen ist, die Räder beigewöhnlichem Wasserstande freihängend anordnet, was einen kleinen Gefällverlustzur Folge hat." Gewöhnlich hängt man die Räder so viel über dem tiefstenUnterwasserspiegel auf, daß der tiefste Punkt derselben den Unterwasserspiegelim höchsten Stand gerade berührt.
Das in Fig. 562 u. 563 wiedergegebene Wasserrad der Merseburger Maschinenfabrik und Eisengießerei B. Herrich L Co. in Merseburg istganz aus Eisen hergestellt. Die Wasserradwelle besteht bei eisernen Rädernmeistens aus Stahl. Die Armsterne, deren hier wieder zwei vorhanden sind, sindan Rosetten und seitlich am Radkranz befestigt. Besondere Diagonalstangen ver-steifen den Radkranz nach den Nabenrosetten hin. Bei dem dargestellten Radist auch das Gerinne für das Oberwasser und der Einkauf aus Blech hergestellt.Die Fabrik sagt: „Dieses Rad samt Anschlußgerinne, nur aus Eisen und Stahlhergestellt, findet Anwendung für 100 bis 1200 Liter Wasser pro Sekunde undfür Gefalle bis 15 m."
„Mit Nutzen werden diese Räder von großem Durchmesser dort angewendet,wo es sich hauptsächlich um den Betrieb von Zuckerrohrmühleu und großer