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Wasserstrahles klein genug wird. Wie wir wissen, sind auch die Zellen desLaufrades au den Stellen, wo die Rückschaufeln angebracht werden, am äußerenUmfang durchbrochen, ventiliert,damit durch diese Öffnungenund den Spalt so viel Luftin die Zellen eintritt, daß derWasserstrahl da, wo er nichtgegen die Schaufelflächen drückt,von Luft umgeben ist. DieLaufräder müssen über demUnterwasser arbeiten, das Ge-fälle muß konstant sein, und dasUnterwasser darf sich nicht,stauen. Die Girard-Turbinensind heute die verbreitetsten.
Fig. 588 zeigt eine Girard-Turbine in geschlossenem eisernemGehäuse nach Ausführungen vonH. Queva L Co. in Erfurt .
Das Laufrad ist nach untenhin beträchtlich erweitert undan seinem äußeren Kranz mitVentilationsöffnungen versehen.
Es ist auf der hohlen Turbinen-welle aufgekeilt. Diese hohleTurbinenwelle hängt an einemOberwasserzapfen, welcher durcheine massive Welle, die durch die hohleTurbinenwelle hindurchgeht, gestützt wird.
Die massive Welle ist unten in einem, aufdem Fundament ausgeschraubten Fuß fest-gekeilt. Es dreht sich hier also nur diehohle Turbinenwelle mit dem Laufrad.
Unten umgiebt diese Welle die massiveTragsäule mit einer Rotgußbüchse zuihrer Führung. Das Leitrad ist aufTrägern gelagert und ist dessen Öffnungnach außen gerichtet. Die Leitradzellenwerden durch einzelne Schieber ver-schlossen, die durch eine Hubkurve be-wegt werden (siehe weiter unten). Sonstist die Turbine mit einem geschlossenenBlechgehäuse umgeben, in welches dasAufschlagwasser einströmt. An einem
Prakt, Maschinenbauer,
Fig, SSS.
Fig, 5»S.
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