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Der praktische Maschinenbauer : ein Hand- und Lehrbuch über den modernen Maschinenbau, sowie über das Wesen der Elektrizität und ihre Anwendung in der Industrie, insbesondere im Maschinenbau / von G. Ripke und F. Liebetanz
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Fig> «14.

dieser Mutter. Eine Haube deckt den ganzen Zapfen ab, welcher vollständigvon Öl umgeben wird.

Die Oberwasserzapfen mit hohler Welle auf massiver Welle als Tragsäulekommen heute am meisten zur Anwendung. Man bezeichnet diese Zapfen auch

nach ihrem Erfinder Fontainesche Ober-zapfen. Wir haben hier zu unterscheidenEndzapfen und Mittelzapfen. Die End-zapfen sitzen am Ende der Welle, das Ab-triebs-Kegelrad ist dann unter dem Zapfenauf der hohlen Welle aufgekeilt, die Mittel-zapfen haben eine nach oben verlängerteHohlwelle, das Kegelrad sitzt über demZapfen auf dieser Welle.

Ein Endzapfen von H. QuevaLCo.in Erfurt ist in Fig. 615 gezeichnet. Ander hohlen Turbineuwelle ist oben eineMutter befestigt, welche das Ende derHohlwelle übergreift. Die Verbindungs-schrauben für beide Teile sind in die Hohl-welle eingelassen. In dieser Mutter sitzt mit Flachgewiudeder Tragzapfen, in welchem unten der eigentliche Zapfeneingesetzt ist. Die Tragsäule erhältebenfalls einen besonderen Zapfeneingesetzt. Die Lauffläche beiderZapfen ist kugelförmig gestaltet.

Als Spurpfanne liegt zwischen denbeiden Zapfen ein nach beidenSeiten kugelförmig gestaltetes Stahl-stück. Eine Stopfbüchse mit Futterdichtet zwischen Hohlwelle und Trag-säule ab. Die Mutter ist seitlichan einer Stelle zur Schmierungdes Zapfens offen. Die Hohlwellemit dem Laufrad kann durch Drehungdes Tragzapfens gehoben oder ge-senkt werden. zig «i«.

Ähnlich ist der Mittelzapfen Fig. 616 derselben Fabrik konstruiert. MittelsFlanschverschraubung istdie nach oben als Hohlwelle verläugerte Mutter mit der hohlenTurbinenwelle verbunden. Die Zapfen sind hier mit geraden Laufflächen versehen.

Reguliervorrichtungen. Die Reguliervorrichtungen, welche hier in Be-tracht kommen, dienen zur Regulierung der Umdrehungszahl der Turbinenwelle.Selbstverständlich ist, daß diese letztere möglichst gleichbleibt. Wir hatten obenschon gesehen, daß man auch für rohere Regulierung der Wassermenge Schützenund Drosselklappen benutzt. Diese Regulierung ist aber zu umständlich und

Fig. 61S