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Bezüglich der noch häufig im Gebrauch befindlichen anderen Apparate zurErkennung des Wasserstandes im Kessel äußert sich Pechan, „Leitfaden desMaschinenbaues", wie folgt: „Die sogenannten Schwimmer sind als Mittel
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Fig. 7L5,
Fig, ?LS.
Mr Erkennung des Wasserstandes im Kessel un-zuverlässig, weil das durch die Stopfbüchse gehendeSchwimmerstängelchen oder die Zeigerachse durchAnsehung von Kesselstein an der Beweglichkeitbehindert werden kann. Schwimmer sind des-halb auch bei Kesselanlagen des gewöhnlichenFabrikbetriebes und des Kleingewerbes fast garnicht mehr in Anwendung, wohl aber kommendieselben bei den hoch emporragenden stehenden(vertikalen) von den abziehenden Heizgasen derFlammöfen geheizten Kesseln der Eisenhütten-werke vor, wo der Wasserstand oft ganz bedeu-tende Schwankungen ausweist "
„Die sogenannten Speiserufer, das sind besondere Apparate, welchedurch Ingangsetzung einer Dampfpfeife ein Alarmsignal geben, wenn das Wasserunter die Wasserlinie gesunken ist, können nur als Beigaben zur Erhöhung derBetriebssicherheit, nicht aber als zuverlässige Vorrichtungen zur Erkennung desWasserstandes bezeichnet werden. Im Gebrauch sind sie mit Vorsicht zu be-