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Ohne Kondensation.
Nr.
Cylinder-
durchm.
Kolbenhub
Touren
per
Minute
Indizierte Normalleislungbei einem Kesselvruck von
7 bis 9 Atm.
und ökonomisch günstigsterFüllung-
Seil-Schwungrad
Turchm.
Seil-
Durchm.
Anzahl
i
340
600
110
60 biS 86
3000
45
4
2
400
700
100
88 „ 124
3500
45
6
3
450
800
90
115 „ 165
4000
45
7
4
500
900
85
150 „ 210
4500
50
7
5
550
1000
80
190 „ 270
5000
50
8
Mit abstellbarer Kondensation.
Nr.
Cylinder-
durchm.
Kolbenhub
Touren
per
Minute
Indizierte Normalleistuugbei einem Kesseldruck von
6 bis 8 Atm.und ökonomisch günstigsterFüllung
Seil-Schwungrad
Durchm.
Seil
Durchm.
Anzahl
1
340
600
110
50 bis 70
3000
45
4
2
400
700
100
70 „ 100
3500
45
6
450
800
90
95 „ 130
4000
45
7
4
500
900
85
120 „ 170
4500
50
7
5
550
1000
80
155 „ 215
5000
50
8
Die bisher besprochenen Maschinen' waren sämtlich Eincylindermaschinen.Der Dampf wirkt nur einmal in dem einen vorhandenen Cylinder durch seineExpansion. Die Mehrfach-Expansionsmaschinen teilen nun die Expansion desDampfes in zwei oder mehrere Teile, indem zwei oder mehrere Cylinder zurAnwendung kommen, in denen der Dampf nacheinander expandiert.
Wie wir bereits wissen, sind bei den Woolf-Maschinen, Verbund-Maschinenoder Compound-Maschinen zwei Cylinder vorhanden, deren Kolben entwederin gleicher oder in entgegengesetzter Richtung sich bewegen, entsprechend zwei unter0 oder 180° aufgekeilten Kurbeln. Wird zwischen beide Cylinder noch einZwischenbehälter oder Receiver eingeschaltet, dessen Größe etwa gleich demHochdruckcylinder-Volumen genommen wird, so erhält man die Woolf-Receiver-Maschinen. Es heißt in Lueger , „Lexikon der gesamten Technik": „Bei denvertikalen Maschinen Woolfschen Systems werden Hoch- und Niederdruckcylindernebeneinander mit Kurbeln unter 180° angeordnet. Die Aufstellung gewährtvollständige Massenausgleichung der Triebwerksteile in vertikaler Richtung undwird daher besonders für Maschinen mit hoher Umdrehungszahl, namentlich fürden Betrieb von Lichtmaschinen angeordnet. Der zur Erreichung eines hohenGleichförmigkeitsgrades nachteilige Umstand, daß beide Maschincukurbcln stetsgleichzeitig durch die toten Punkte gehen, läßt sich dabei nur durch entsprechendeVergrößerung der Schwungmassen unempfindlich machen. Dieselben Vorteilehinsichtlich der Massenausgleichung im Triebwerk bietet die horizontale An-ordnung mit Kurbeln unter 180°. Sehr häufige Anwendung findet heute diehorizontale Woolfsche Receivermaschine mit hintereinander liegenden Cylindernund einem einzigen Kurbeltriebwerk (Tandem-Maschine). Diese Anordnung ha
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