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die senkrecht übereinander liegenden Öffnungen ä in der Rückseite des Schiebersaus dem Kanal Z Gas eintritt. Gas und Luft mischen sich in dem Kanal r r,(Mischungskanal) und werden durch den Einströmkanal 1 in den Cylinder 6angesaugt. Beim Beginn der Kompressionsperiode hat der Schieber den Einström-kanal l verdeckt und der Cylinderraum ist dicht abgeschlossen.
Gegen das Ende der Kompressionsperiode befindet sich die Schiebermulde üvor dem Kamin u, in welchem die Kaminflamme d brennt (Fig. 794). In derSchiebermulde brennt eine Flamme (Schieberflamme), welche von der Schieber-flammenleitung <- (Fig. 795) durch die im Deckel befindliche Rinne o und dieBohrung i gespeist wird.
r
Die Schieberflamme wird unmittelbar vor jeder Entzündung der Cylinder-füllung durch die Kaminflamme 5 angezündet, indem die Schiebermulde denKamin n passiert. Sie brennt so lange in der Schiebermulde weiter, bis dieletztere mit dem Einströmkanal 1 in Verbindung tritt und die Cylinderfüllungentzündet. Wenn die Schiebermulde auf der Rückseite des Schiebers gegen denKamin u und die äußere Luft abgeschlossen ist, so hat die Bohrung i das Endeder Gaszuführungsrinne o passiert und stellt in demselben Augenblick durch die Öff-nung t die Verbindung der Schiebermulde mit dem im Cylinder befindlichenkomprimierten Explosionsgemenge her, welches letztere nun die in der Schieber-mulde noch brennende Schieberflamme speist und infolge der ihm beigemengtenLuft unterhält. Hierbei teilt sich der im Cylinder befindliche Kompressionsdruckder Schiebermulde mit und die Schieberflamme kann in dem Augenblick, inwelchem diese den Einströmkanal l öffnet, das in demselben befindliche Gas-gemisch entzünden. Diese Entzündung pflanzt sich durch den Kanal l bis in