Schraubenräder von der Steuerwelle aus getrieben wird- Zwei mit Winkel-hebeln versehene Schwungkugeln übertragen die Ceutrifugalkraft mittels Zahn-segment auf eine verschiebbare Hülse 31, die durch eine Schraubenfeder belastetist. Diese Schraubenfeder kann durch eine Mutter mehr oder weniger gespanntwerden, um die Tourenzahl in engen Grenzen zu regulieren. Die Verschiebungder Hülse wird durch einen Winkelhebel 32 nebst Stange 33 auf die Drossel-klappe 34 übertragen; diese Drosselklappe befindet sich in dem Kanal zwischen
Fig. sos.
Mischventil und Einlaßventil. Bei zu schnellem Gange des Motors wird dieDrosselklappe mehr geschlossen, bei zu langsamem Gang mehr geöffnet.
In Fig. 803 ist die bildliche Darstellung des Motors wiedergegeben.. Ge-nannte Fabrik baut diese Motoren nach den folgenden Tabellen (s. S. 539).
Die Gasmotoren haben heute eine ungeahnte Verbreitung gefunden undwerden bis zu den größten Leistungen von 1000 Pferdestärken und darüberausgeführt. Diese Großgasmaschinen haben sich hauptsächlich für Gase mitgeringem Heizwert eingebürgert und findet man dieselben vorwiegend auf Hütten-werken, wo sie mit den als Nebenerzeugnis bei den Hochöfen gewonnenen Gicht-oder Hochöfengaseu gespeist werden. Die Kokswerke mit den gehaltreicheren Koks-öfengasen, auch die Braunkohlenschweelereien wegen ihrer Schweelgase interessierensich für derartige Großgasmaschinen.